Interview Total Umsetzen, was machbar ist - Bonjour

„Wir müssen die alten Konzepte überdenken und überarbeiten“, sagt Carsten Nolof, Leiter Marketing, Shop, Food, Services bei Total. Bei der Ideenfindung geht er kritisch ans Werk. Neues probieren, ja. Einfach mal so machen ist nicht. Konzepte müssen realisierbar sein, und Nolof will genau wissen, ob, am besten auch wie viel, unterm Strich hängen bleibt.

Mittwoch, 18. Februar 2015 - Tankstelle
Ulrike Pütthoff
Artikelbild Umsetzen, was machbar ist - Bonjour

Inhaltsübersicht

Bonjour: Der Name der Tankstellen-Shops verrät die französischen Wurzeln von Total Deutschland. Seit 2011 werden alle Neubauten und Übernahmen nach dem Design-Konzept T-Air (eine Kunstname aus dem französischen Wort für Erde „Terre“ und Luft „Air“) ausgerichtet. Das Côté Sud-Konzept wurde vor mehr als zehn Jahren aus Frankreich adaptiert und steht für das mediterrane Flair der Shops sowie für die Optimierung von Strukturen und Sortimenten. Happy Sud ist die aktuelle Weiterentwicklung zu helleren und moderneren Farbgebungen. Senkrechte, farbige Streifen sollen das Gesamtbild des Shops auflockern, Kassenzonen und Bistro-Tische leuchten in einem Sonnengelb. Dank seiner modularen Bauweise ist Happy Sud der Verkaufsfläche anzupassen, und die Schwerpunkt-Kategorien können in den Fokus gerückt werden. Café Bonjour steht für die frischeorientierten Backshops bei Total.

Facts >>> Erst seit 2003 steht die Kugel in drei Farben für TOTAL Tankstellen. Sie symbolisiert die Rückkehr zur alleinigen Marke Total, denn der französische Mutterkonzern war 2000 aus der Fusion von Total, Petrofina sowie Elf Aquitaine hervorgegangen. Die Farben des Logos spiegeln die fusionierten Unternehmen wieder. Sitz der Deutschland-Zentrale ist der so genannte Tour Total in Berlin im neuen Stadtquartier am Hauptbahnhof, ganz in der nähe des Regierungsviertels. Von dort aus wird das viertgrößte Tankstellennetz in Deutschland auf weiteres Wachstum getrimmt. Der Marktanteil stieg von 2012 auf 2013 um einen Prozentpunkt auf 8,3 Prozent, Ziel ist es, in drei Jahren die 10 Prozent-Marke zu erreichen. Vor allem in Bayern will der Mineralölkonzern weiße Flächen schließen.