Tabakwaren Probieren geht über Studieren - Unterstützung auf vier verschiedenen Wegen

E-Zigaretten und Tabak‧erhitzungs-Produkte boomen zwar. Die neue Produktkategorie ist aber noch nicht so etabliert, wie die klassische Fabrik-zigarette. Bei potenziellen Verwendern gibt es noch Beratungsbedarf.

Montag, 04. Juni 2018, 17:59 Uhr
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Japan Tobacco International stattet die Displays der Logic Pro und Curv zusätzlich mit Informationsbroschüren aus.

Unterstützung auf vier verschiedenen Wegen

Als ein eher selbsterklärendes Produkt stuft Reemtsma seine E-Zigarette Myblu ein. Die einfache und intuitive Handhabung sei der wesentlicheste USP. Die Hamburger räumen aber ein, dass die gesamte Kategorie für viele Konsumenten neu sei und es eine Vielzahl an Produkten mit den unterschiedlichsten Eigenschaften gebe. Gerade E-Zigaretten-Einsteiger wissen oft nicht genau, für welches Gerät sie sich entscheiden sollten. Hinzu kommt, dass viele Raucher oft nicht über die geringere Schädlichkeit von E-Zigaretten oder die Funktionsweise von E-Zigaretten Bescheid wissen. Hier liege die Herausforderung auch für den Handel, den Raucher in Sachen Aufklärung und Produktwahl am PoS zu unterstützen. Für die Myblu bietet das Unternehmen darum verschiedene Tools – digital, Print und direkte Präsenz am PoS – an, die genau dabei helfen sollen.

Probierstationen machen Lust auf das Dampfen

Zum Beispiel gibt es das Touch & Taste-Tool, das Teststation, Lager- und Präsentationsmöglichkeit vereint, kombiniert mit einer video-animierten Aufklärung via integriertem Touchscreen. Die Konsumenten haben dort die Möglichkeit, sich intuitiv und selbstständig über das Produkt zu informieren. Weitere Sequenzen zum Thema tabakfreier Genuss sowie dem Umstieg zum Dampfen runden das Aufklärungsangebot ab. Gleichzeitig kann die Myblu getestet werden. Die Teststation stellt alle Flavourvarianten (nikotinfrei und nikotinhaltig) vor. Dank einzeln verpackter Mundstücke aus Silikon ist die Hygiene beim Testen sichergestellt.

Ein weiteres Tool ist die Myblu Tasting Station, ein kleine Tresen-Präsentation, wo Interessenten ebenfalls die Möglichkeit haben, das Produkt in Form und Geschmack zu testen. Begleitend gibt es einen Produkt-Leporello, um die wesentlichen Produktmerkmale auch später noch einmal nachlesen zu können.

Blu Fieldforce Flashlight nennt Reemtsma die Beratung durch den Außendienst. An Aktions-Tagen sind dessen Mitarbeiter vor Ort im Einsatz, sie stehen dem Handelspartner für Rückfragen und Produkterklärungen zur Seite und beraten aktiv die Kunden. Und Last but not least gibt es natürlich einen Myblu-Folder, der auch auf die Website blu.com hinweist und kurz die Produktmerkmale, die Handhabung erklärt, ergänzt um einige nützlich Informationen rund um das Dampfen. Auch Reemstma arbeitet übrigens mit Vape- und Pop-up-Stores.

Für die Logic Pro und Curv haben sich laut Japan Tobacco International (JTI) Informationsbroschüren zur kostenfreien Mitnahme als empfehlenswert erwiesen. Neben allgemeinen Angaben enthalten sie nützliche Informationen zur generellen Handhabe des Produkts. Die Displays seien alle mit solchen Broschüren ausgestattet, die dem Konsumenten als Orientierungshilfe dienen. Ferner bietet JTI den Händlern ebenfalls Test-Geräte mit hygienischen Mundstücken an, die zum Probieren direkt im Display integriert werden können. Das Prinzip habe sich auch in diesem Falle bewährt. Durch die Testmöglichkeit kann der Kunde jedenfalls am besten abwägen, ob das Produkt für ihn geeignet ist oder nicht.

Beratung und Service-Bereitschaft sind aber auch für JTI ein zentraler Aspekt. Kunden, Händler und dessen Mitarbeiter profitierten davon, wenn sie mit den zum Verkauf stehenden Produkten vertraut sind. Dann können sie auch entsprechende Empfehlungen abgeben. Das sei ein wesentlicher Vorteil des Einzelhandels gegenüber dem vergleichsweise anonymen Online-Verkauf. Händler sollten sich das bei der Kundenbindung zunutze machen. Der Verbraucher kann sich nämlich am besten am PoS individuelle Informationen einholen kann. Infos gibt es zur Bedienung, zum Befüllung, Aufladung sowie zur Reinigung.

Die Manpower am PoS dürfte aber selten ausreichen, diesen Service immer und überall umzusetzen. So haben sich gerade für die Next Generations Products technischen Tools wie beispielsweise Touchscreens und Digital Signage, die Bewegtbilder am PoS, bewährt, zumal sie individuell und flexibel einzusetzen sind.

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