Tante-Emma-Laden Frankfurter Flair

Das Angebot des Frankfurter Restaurants Margarete wird durch einen Shop ergänzt. Das Margarete Magazin ist Nahversorger und City-Treff für Touristen.

Freitag, 21. Februar 2025, 13:37 Uhr
Artikelbild Frankfurter Flair
Bildquelle: S-IQ / Simon Horn /

Eine Art Ausflug in den Retail macht der bekannte und umtriebige Frankfurter Gastronom Simon Horn, der vor mehr als zehn Jahren das Restaurant Margarete in Frankfurt eröffnete. Und damit alles, was mit der Kulinarik und den Prinzipien des Restaurants zu tun hat, Anwohnern und allen anderen auch für zuhause und unterwegs zur Verfügung steht, nutzte Horn jetzt die Gelegenheit, als gegenüber seinem Restaurant ein Ladenlokal frei wurde: Dort ist jetzt ein „moderner Tante-Emma-Laden mit dem Namen Margarete Magazin“ untergebracht. Er bietet „ausgewählte Erzeugnisse aus der Region und Lieblingsprodukte, die wir in der Margarete kennen und schätzen gelernt haben“, sagt das Unternehmen.

Hommage an Margarete Schütte Lihotzky
Der Name des Restaurants und jetzt auch des Shops ist eine Hommage an die Architektin Margarete Schütte Lihotzky. Sie erschuf 1926 im Rahmen des Projektes „Neues Frankfurt“ von Ernst May den Urtyp der Einbauküche, die so genannte „Frankfurter Küche“. Simon Horn gründete darüber hinaus aber auch die so genannte Frankfurter Neue Küche (FNK), ein Frankfurter Gastronomieprojekt, das auf der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure fußt und das
„Leben in der Stadt mitgestalten will“, sagen die Verantwortlichen. Das Team der Akteure nennt sich „FNK-Kollektiv“ und ist „ein Zusammenschluss von Partnern und Freunden, die unsere Werte teilen und an der Gestaltung unserer Heimatstadt mitwirken wollen“, wie es heißt. „Unsere Zutaten sind frisch und unsere Produzenten handeln nachhaltig“, betont FNK vor allem und handelt danach.

Mitnehmen und probieren
Im Margarete Magazin soll Einkaufen, zum Mitnehmen und auch Essen vor Ort möglich sein. Angelehnt an die traditionelle Marktkultur Frankfurts, gibt es regionale Lebensmittel und besondere Weine, frisch zubereitete essfertige Speisen und einiges mehr. Partner bei der Gestaltung des Shops war der Ladenbauer s-IQ, der hier vor der Herausforderung stand, für die Vielfalt und besondere Mischung der Angebote eine ebenso attraktive wie praxistaugliche Gestaltung zu finden. Denn zu kaufen gibt es hier beispielsweise auch Koch-Equipment, das bereits gut angenommen wird. Als Foodservice gibt es täglich Salate, Bowls und Margaretes Klassiker zum Mitnehmen. Und wer im Margarete-Style zuhause kochen will, für den stehen Einkaufslisten, Rezeptkarten und notwendige Produkte bereit. Ein wenig setzt man hier auch auf den Tourismus in Frankfurt: „Probiert bei uns ausgewählte lokale Spezialitäten und erkundet die Neue Altstadt. ‚The Taste of Frankfurt‘ – vier Klassiker in Probiergröße“ lautet die entsprechende Einladung für die Besucher.