Philip Morris International (PMI) hat zwischen 2021 und 2025 nach Berechnungen von EY-Parthenon insgesamt 342,8 Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung in der Europäischen Union beigetragen. Das geht aus der Studie „Economic Footprint of Philip Morris International Inc. in the European Union“ hervor, die das Unternehmen in Auftrag gegeben hat.
Demnach unterstützte PMI im Jahr 2025 rund 164.000 Arbeitsplätze entlang seiner europäischen Wertschöpfungskette. Dazu zählen neben den eigenen Beschäftigten auch Arbeitsplätze bei Zulieferern und in weiteren Wirtschaftszweigen. Das europäische Zuliefernetzwerk umfasst laut Studie rund 49.100 Unternehmen.
Deutschland wichtig für die Lieferkette
Deutschland nimmt innerhalb des europäischen Netzwerks eine zentrale Rolle ein. Zwischen 2021 und 2025 beliefen sich die Ausgaben und Investitionen von PMI hierzulande auf insgesamt 7,4 Milliarden Euro. Davon flossen 4,8 Milliarden Euro an deutsche Zulieferer. Das entspricht 21,6 Prozent der europäischen Lieferkettenausgaben des Konzerns. Im Durchschnitt erhielten mehr als 15.000 deutsche Zulieferer jährlich rund 900 Millionen Euro. Zudem weist die Studie für Deutschland Steuerbeiträge von 34,2 Milliarden Euro im untersuchten Zeitraum aus.
EU-weit summierten sich die Investitionen von PMI in Standorte und das Zuliefernetzwerk auf 43,5 Milliarden Euro. Hinzu kamen Exporte im Wert von 39,5 Milliarden Euro sowie 422 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung in Europa.
Forderung nach verlässlichen Rahmenbedingungen
Mit der Veröffentlichung verbindet PMI die Forderung nach verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen. Hintergrund sind die geplante Überarbeitung der EU-Tabakproduktrichtlinie und der Tabaksteuerrichtlinie. Klare Vorgaben seien wichtig, um Investitionen und Innovationen zu ermöglichen, argumentiert das Unternehmen. Zugleich müssten Jugend- und Verbraucherschutz gewährleistet sein.
„Für langfristige Wettbewerbsfähigkeit braucht es Pragmatismus, eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft sowie verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen“, sagt Marco Hannappel (Foto), Präsident der Europa-Region von PMI. Nach Unternehmensangaben erzielt der Konzern inzwischen mehr als die Hälfte seines Nettoumsatzes in Europa mit rauchfreien Produkten.
Auch Özlem Dikmen, President Philip Morris Germany and Austria, verweist auf die Bedeutung des deutschen Zuliefernetzwerks für die Transformation des Unternehmens. Eine am jeweiligen Risikoprofil ausgerichtete Regulierung und Besteuerung könne zusätzliche Investitionen ermöglichen, so Dikmen.
Die Studie wurde von EY-Parthenon im Auftrag von PMI erstellt. Die Ergebnisse bilden damit die vom Unternehmen beauftragte Analyse seines eigenen wirtschaftlichen Beitrags ab.
Quelle: Philip Morris International, Studie „Economic Footprint of Philip Morris International Inc. in the European Union“, EY-Parthenon. Vollständige Ergebnisse: www.footprintreport.eu