Die Einweg-Geräte sollen künftig in Deutschland nicht mehr verkauft werden dürfen. Schneider begründete das angestrebte Verbot mit der Gefahr von Bränden, die von den Einweg-E-Zigaretten ausgehen. Sie würden von den Nutzern häufig einfach über den Hausmüll oder den Gelben Sack entsorgt - und führten dann zu Bränden in den Müllentsorgungsanlagen.
Der Bundesrat hatte sich in der Vergangenheit bereits für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten ausgesprochen. Die Bundesregierung hatte sich bereiterklärt, ein Verbot auf den Weg zu bringen - Schneider machte jetzt klar, dass es bald kommen soll. Nachfüllbare Geräte sollen von dem Verbot nicht betroffen sein.
Im Jahr 2025 stieg der legale Umsatz mit E-Zigaretten in Deutschland nach Branchenangaben schätzungsweise um ein Viertel auf 2,4 Milliarden Euro. Von Juli an sollen Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland E-Zigaretten überall dort, wo sie verkauft werden, auch zurückgeben können.