Inhaltsübersicht
Interview
Vier Fragen an Istvan Elias, Nationaler Vertriebskoordinator MCS
Herr Elias, die MCS bietet den Shop-Betreibern schon seit einiger Zeit das Konzept Ice-Dreams an. Können Sie dieses kurz vorstellen?
Mit Ice Dreams bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, in einer Truhe die Eis-Renner herstellerübergreifend zu platzieren. Damit profitiert der Shop-Betreiber vom erhöhten Umschlag in der Truhe gegenüber den Mono- Marken-Truhen und verfügt über ein ausgewogenes Sortiment erfolgreicher Klassiker und Innovationen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Konzept gemacht?
Wir, aber insbesondere auch die Shop-Betreiber, haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Konzept kommt auch beim Endverbraucher gut an und damit profitieren alle.
Was würden Sie Shop-Betreibern außerdem empfehlen in Sachen Eiskrem- Verkauf?
Timing ist das A und O. Leider – oder Gott sei Dank – ist das Wetter nicht planbar. Daher sollten die Truhen spätestens ab Anfang März ’ready for sunshine’ sein. Bei den ersten Sonnenstrahlen erwartet der Kunde die neuesten Sortimente und prall gefüllte Truhen. Dann kann das erste Geschäft des Jahres gemacht werden. Was aber nicht platziert ist, kann nicht gekauft werden! Halbvolle ungepflegte Truhen, mit leeren Schächten voller Vorjahresware animieren wenig zum Impulskauf.
Haben aus Ihrer Sicht auch Familien- und Großpackungen eine Daseinsberechtigung in den Eistruhen der Stores?
Aufgrund der veränderten Ladenschlusszeiten deckt sich der Verbraucher auch abends mit den Großpackungen mittlerweile eher im LEH ein. Dennoch sollten einige wenige Top-Seller platziert sein. Standortbezogen können gerade die Trendprodukte Ben & Jerrys oder Häagen Dazs punkten, da diese von der jüngeren Zielgruppe oft gesucht werden. Die gemischte Truhe ist auch beratungsintensiv. Es geht darum, die echten Top-Seller zu platzieren.