Haus Cramer Gruppe Restrukturierung kostet Arbeitsplätze bei Warsteiner

Die Haus Cramer Gruppe ( Warsteiner) plant die Anpassung von Organisations- und Personalstrukturen am Standort Warstein. Damit verbunden sind der Abbau von rund 125 Arbeitsplätzen sowie weitere Maßnahmen zur Kostensenkung im laufenden Geschäftsjahr.

Donnerstag, 24. September 2026, 09:12 Uhr
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Bildquelle: Warsteiner Brauerei

Die notwendige Senkung der Personalkosten gehe einher mit einer erheblichen Senkung der Sachkosten, um das Unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähig aufzustellen, teilt die Unternehmensführung um den neuen CEO und Sanierungsspezialisten Bodo Joachim Wendenburg mit.
An wichtigen Investitionsentscheidungen halte das Unternehmen hingegen fest, darunter die Errichtung einer modernen Entalkoholisierungsanlage in 2026 sowie einer Windenergieanlage am Standort Warstein, die im Frühjahr 2027 in Betrieb genommen wird. Zudem wird auch der geplante Relaunch der Marke Warsteiner noch in 2026 gestartet und ab 2027 kommunikativ begleitet.

„Angesichts der in den vergangenen zehn Jahren branchenweit gesunkenen Absatzmengen, sind diese und CRO Bodo Joachim Wendenburg während einer Mitarbeitendenversammlung in Warstein. Denn der Bierabsatz sei in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland um rund 19 Prozent zurückgegangen, der Pilsbier-Absatz im Handel sogar um 21 Prozent. Man steuere jgegen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dauerhaft wiederherzustellen.

Die Haus Cramer Gruppe plant, die Maßnahmen zur Kostensenkung bis Ende 2026 abzuschließen. Bislang umgesetzte und eingeleitete Schritte würden bereits zu einer Entlastung beitragen. Dazu zählen die Schließung und Verlagerung der Brauerei in Herford sowie der laufende Verkaufsprozess der Brauerei in Paderborn.