Die Münsteraner Gesellschaft lässt ganz offensichtlich nicht nach in ihren Bemühungen um Nachhaltigkeit. Klares Zeichen dafür: Nach der Gold-Auszeichnung im vergangenen Jahr kam im Februar 2026 die Nachricht, dass Westfalen bei EcoVadis im Jahr 2026 erneut an den Platin-Erfolg aus dem Jahr 2024 anknüpfen kann. Damit sicherte man sich erneut die höchste Anerkennung für unternehmerische Nachhaltigkeit. EcoVadis bewertet Unternehmen weltweit in den Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.
Umsetzung gewürdigt
„Die erneute Platin-Auszeichnung würdigt das umfassende Nachhaltigkeitsmanagement und die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie der Westfalen-Gruppe“, erläuterte das Unternehmen. Dr. Thomas Perkmann, Vorstandsvorsitzender der Westfalen-Gruppe, betonte in diesem Zusammenhang auch die große Bedeutung dieses Erfolges für das Unternehmen: „Wir sind stolz auf die erneute Platin-Auszeichnung von Eco-Vadis. Als familiengeführtes Unternehmen denken wir in Generationen und bleiben konsequent auf Kurs. Wir warten nicht, wir handeln – mit den passenden Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden.“
Zukunftsfähige Geschäftsfelder
Und das Unternehmen setzt sich nach eigenen Angaben auf seinem Weg weitere Ziele. So wolle man im Jahr 2026 erstmals 50 Prozent des Umsatzes in zukunftsfähigen Geschäftsfeldern erzielen, die auf eine kohlenstoffarme Welt ausgerichtet sein sollen. Die Westfalen Gruppe treibe die Transformation in ihren Branchen nach eigenen Angaben „mit Hochdruck voran“, etwa mit Westfalen Gas Bio und Wärmepumpen im Bereich Energie, mit alternativen Kraftstoffen und Ladestrom im Bereich Mobility sowie mit Wasserstoff und „ghg-balanced“ Kältemitteln im Bereich Gase.
Weiter auf Erfolgskurs
Nach Informationen des Unternehmens ist man hier auch bei der Reduzierung der eigenen Emissionen auf Erfolgskurs: „Wir konnten bereits 2024 unser Klimaziel für 2030 vorzeitig erreichen. Deshalb haben wir uns im vergangenen Jahr noch ambitioniertere Ziele gesetzt“, erklärt Christin Wessels, Head of Sustainability bei der Westfalen-Gruppe zu dieser Thematik. Und Wessels legt sich für den weiteren Verlauf fest: „Bis 2030 wollen wir unsere eigenen Treibhausgas-Emissionen auf Netto-Null reduzieren. Der Einsatz von Grünstrom und erneuerbaren Energieträgern
an unseren Standorten ist dabei der entscheidende Hebel.“