Bildquelle: Shell Deutschland

Shell Kunden können 1,1 Cent CO2-Aufschlag zahlen

Der Mineralölkonzern Shell startet in diesen Tagen ein CO2-Ausgleichs-Programm, das den Autofahrern jetzt die Möglichkeit bietet, die CO2-Emissionen des bei Shell erworbenen Kraftstoffs auszugleichen. Der freiwillige CO2-Aufschlag beträgt 1,1 Cent pro Liter] und wird direkt an der Tankstelle auf den Kraftstoffpreis aufgeschlagen. Damit sollen die CO2-Emissionen, die durch den Verbrauch von Benzin, Diesel und Autogas entstehen, über Emissionsgutschriften ausgeglichen werden.

Shell selbst übernimmt die Kosten des CO2-Ausgleichs für die Herstellung und den Vertrieb des Kraftstoffs. Im Zuge des neuen Angebots ist Shell eine Partnerschaft mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR eingegangen und unterstützt damit ein lokales Aufforstungsprojekt. Das Projekt mit einer Laufzeit von fünf Jahren startet noch in diesem Jahr. Auf insgesamt drei Arealen mit einer Gesamtfläche von 20 Hektar vormals landwirtschaftlich genutzter Flächen entstehe ein Aufforstungsgebiet, in dem innerhalb von einem Jahr ein klimaangepasster Mischwald mit überwiegend heimischen Baumarten gepflanzt werden soll. Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR garantieren folgend die dauerhafte Pflege und den Erhalt des Gebietes als Wald. Das neue Ausgleichsprogramm startet an mehr als 1.400 Shell Stationen in Deutschland und gilt für alle Benzin- und Dieselkraftstoffe sowie für Autogas. Nach dem Tanken werden die Kunden an der Kasse gefragt, ob sie das CO2 ausgleichen möchten, das sie durch das Verbrennen des Kraftstoffes verursachen. Lautet die Antwort "ja", wird der Betrag von 1,1 ct/l berechnet und anschließend auf der Tankrechnung ausgewiesen.