Tegut Tante Enso will 36 Nahversorger-Standorte übernehmen

Der ehemalige Tegut-Boss Thomas Gutberlet, jetzt Geschäftsführer und Gesellschafter von Tante Enso, sorgt wohl dafür, dass ein Teil der Tegut-Nahversorger, künftig zu diesem Unternehmen kommen.

Mittwoch, 27. Mai 2026, 17:13 Uhr
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Bildquelle: Tante Enso

Der ehemalige Tegut-Boss Thomas Gutberlet, jetzt Geschäftsführer und Gesellschafter von Tante Enso, sorgt wohl dafür, dass ein Teil der Tegut-Nahversorger, künftig zu diesem Unternehmen kommen.

Es sei nach guten Gesprächen mit der Genossenschaft Migros Zürich (GMZ), zu der Tegut gehört, klar, dass Tante Enso bis zu 36 der Tegut-Filialen übernehmen und damit einen Fortbestand der dortigen Nahversorgung sichern könne, gab das Unternehmen bekannt. Dies muss allerdings noch durch das Bundeskartellamt bestätigt werden. Es handelt sich dabei jedoch nicht um die autonomen 24/7-Stores unter dem Marke Teo, denn den Unternehmensteil Smart Retail Solutions, der Teo betreibt, hatte sich wohl bereits die Edeka gesichert, die angeblich 200 Tegut-Standorte übernehmen soll. Rewe soll an 40 Standorten interessiert sein und auch Aldi an dem ein oder anderen. Die 36 betroffenen Standorte für Tante Enso befinden sich den Angaben zufolge in Thüringen, Hessen und Bayern. Die Läden sollen laut Mitteilung schrittweise in das Tante-Enso-Konzept überführt werden. „Ich freue mich, dass wir dazu beitragen können, gemeinsam mit den Bürger:innen die Zukunft der betroffenen Märkte abzusichern. Diese Märkte sind seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein der Infrastruktur vor Ort. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mit viel Engagement diese Märkte betrieben und bekommen durch Tante Enso eine Perspektive für ihre weitere Zukunft“, so Gutberlet.