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Posh Global Energiegeladen ohne Rauch

 

Eine gute Beratung ist ein starkes Verkaufsargument. Der E-Zigarettenhersteller Posh Global, Valora und die Filial-Mitarbeiter arbeiten auf diesem Gebiet eng zusammen.

Gabriele Hauenstein ist und war immer Nichtraucherin. Trotzdem ist sie eine kompetente Beraterin, wenn es um Tabakprodukte und vor allem um das noch junge Sortiment der E-Zigaretten geht. Die Leiterin der Cigo-Filiale im Globus-Center Hockenheim kennt die Belange der Raucher, was den regelmäßigen Schulungen zu verdanken ist. Bevor die ersten batteriebetriebenen Metallröhrchen von Valora gelistet wurden, hatte sie an entsprechenden Seminaren der Posh Global GmbH teilgenommen und sich mit dem Sortiment vertraut gemacht.

Die Palette der Dampfer und Co. ist riesig und die Handhabung erschließt sich nicht immer sofort. Die Kunden brauchen also Entscheidungshilfen vor dem Kauf. Selbst wenn er zum Testen ein Einweg-Modell sucht, leitet Gabriele Hauenstein durch den Angebots-Dschungel. Langsam spricht sich die Kompetenz in Hockenheim herum, auch dass die Cigo-Filiale ein recht breites Sortiment führt. „Es hat sich bereits eine kleine Stammkundschaft aufgebaut“, meint die Filialleiterin. Selbst aus dem gut 10 km entfernten Brühl komme eine Kundin einmal wöchentlich mit einer Sammelbestellung für die Nachbarn, Freunde usw.

Valora war seinerzeit mit einem Thekendisplay und drei der Be Posh-Artikeln gestartet. Das habe Neugierde bei den Käufern geweckt. „Jetzt laufen die E-Zigaretten immer besser“, sagt Hauenstein. Mittlerweile sind weitere Marken dazugekommen, und die Be-Posh-Range wurde auf acht Sorten bzw. Geschmacksrichtungen mit und ohne Nikotin, dem Starter-Set Go!, einer Wiederaufladbaren, aufgestockt. Es fehlt im Moment noch die Collection, eine Packung mit vier verschiedenen Aroma-Kapseln. Bei Valora sind diese Produkte jetzt auch verfügbar: „Für den Kunden ist es eine Gelegenheit, die verschiedenen Sorten zu testen und seinen präferierten Geschmack herauszufinden.“ Denn das kann nur er selbst herausfinden.

Hilfe kann die Filialleiterin aber bei der Wahl des Systems leisten. Einen . Einsteiger fragt sie darum gezielt, was er mit der E-Zigaretten bezwecken will: Will er umsteigen? Oder will er sowohl die traditionelle als auch die elektronische Zigarette rauchen? Oder sich das Rauchen auf die sanfte Art abgewöhnen? Wichtig ist auch, wie viel er pro Tag raucht und wie stark die Zigaretten sind. Danach kann sie Empfehlungen zum Nikotingehalt, Geschmack bzw. zu Aromakapseln usw. aussprechen.

Die Be Posh Try me ist zum Beispiel als Einweg-Zigarette ein ideales Probier-Modell zum vertretbaren Preis. Die Go! zeichnet sich dagegen als Starterset durch eine einfache Handhabung aus. Auf den Akku klickt der Kunde mittels Magnetverschluß lediglich die Caps mit seinem präferierten Aroma auf. Ein ganz unkompliziertes Produkt, das gern von Kunden mittleren Alters, aber auch von älteren gekauft werde. Die Go! ist in der Hockenheimer Cigo-Filiale auch der umsatzstärkste aller Be-Posh-Artikel. Junge Leute griffen eher zu den typischen Dampfern mit Tanks für individuell gemixten Liquids, ist der Eindruck von Hauenstein.

Be Posh ist also die Leader-Marke im besagten Segment der Cigo-Filiale. „Valora hatte sich seinerzeit wegen ihres hohen Bekanntheitsgrades dafür entschieden“, führt Regionalverkaufsleiter Harry Falkenstein aus. Be posh wurde Ende 2014 gegründet und investiert seit 2015 massiv in den Aufbau der Marke durch Plakatwerbung und am POS. Sogar die zulässige Zeit für TV-Spots nutzte der Hersteller für die Bekanntmachung. Auch vor Ort, also in den Cigo Filialen, läuft seit Neuestem eine Screen-Werbung von Be Posh auf den Bildschirmen.

Grundsätzlich aber kam die erste E-Zigarette einige Jahre vorher auf den Markt, aber nach einem kurzen Hype war dieser wieder eingebrochen. Seit aber alle rechtliche Unklarheiten beseitigt sind, nimmt der Absatz jetzt wieder Fahrt auf.

Valora seinerseits hat Planogramme für die Platzierung entwickelt. Alle Elektronischen werden gebündelt mit den Liquids usw. offen präsentiert. Diebstahl? „Wir sehen mehr die Chancen in dieser Platzierung“, sagt Falkenstein. Hauenstein bestätig auch, dass der frei Zugang zum Regal die Hemmschwellen beim Kunden abbaut. Er kann sich erst in Ruhe mit der Ware beschäftigen und fragt nach, wenn sein Interesse geweckt ist und er mehr erfahren will. „Dann nehme ich mir auch die Zeit für die Beratung, und ich möchte sagen, in 90 Prozent der Fälle kaufen die Kunden einen Artikel.“