Die polnische Convenience-Gruppe Žabka , mit den gleichnamigen C-Stores, hat nach eigenen Angaben ihre Strategie aktualisiert, um „die beschleunigte Netzwerkerweiterung und ein klares Bekenntnis zur Gewinnverteilung widerzuspiegeln“. Man erwarte nun, so das Unternehmen, bis 2028 jährlich mehr als 1.300 neue Filialen eröffnen zu können. In Frage kommende Standorte gebe es genügend. Bisher hatte man sich ab 2026 die jährliche Eröffnung von 1.000 neuen Shops vorgenommen. Auf der Grundlage der neuen Planung strebt das Unternehmen nun an, bis Ende 2028 ungefähr 16.000 Filialen in Polen und Rumänien zu betreiben. Über dies alles hinaus sind die langfristigen Pläne des Unternehmens noch beeindruckender, denn Žabka setzt das langfristige Potenzial der kombinierten polnischen und rumänischen Shops inzwischen nach eigenen Angaben bei nahezu 27.000 Filialen an. Dies bedeutet, dass die Gruppe von heute aus gesehen langfristig die Größe ihres Netzes mehr als verdoppeln könnte. Obwohl auch Fusionen und Übernahmen in Betracht gezogen würden, um die Kernentwicklung des Geschäfts zu unterstützen, bleibe der Schwerpunkt dabei auf organischem Wachstum, sagt das Unternehmen.
Viele neue Fillialen
Žabka eröffnete bereits im Jahr 2025 insgesamt 1.394 neue Filialen, darunter 118 in Rumänien. Ende Dezember 2025 betrieb die Kette 12.339 Verkaufsstellen, davon 173 in Rumänien. Ende 2024 hatte das Filialnetz noch 11.069 Standorte umfasst. Angesichts der Entwicklung bestätigte die Gruppe auch ihre IPO-Prognose, einschließlich des Ziels, die Endkundenerlöse innerhalb der Jahren von 2023 bis 2028 mehr als zu verdoppeln. Žabka hatte im Geschäftsjahr 2025 seinen Umsatz mit Endkunden um 14,2 Prozent auf 31,14 Milliarden Zloty, rund 7,39 Milliarden Euro, gesteigert. Das flächenbereinigte Wachstum in Polen erreichte 5,3 Prozent und lag damit im Rahmen der Zielvorgabe des Unternehmens von einem mittleren einstelligen Wachstum. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Segment Ultimate Convenience, das die Žabka-Filialen umfasst, mit einem Anstieg von 13,6 Prozent das stärkste Quartalswachstum des vergangenen Jahres. Der Umsatz mit den Endkunden in diesem Segment kletterte auf 7,46 Milliarden Zloty, etwa 1,7 Milliarden Euro.