Tobis Franchise Traditionell und trendig

Tobi‘s steht im Raum Stuttgart für schnelles und regionales Essen. Bekannte Rezepturen, die schon frühzeitig die lokalen Grenzen verlassen haben, sind nun auf dem Weg zum deutschlandweiten Snack.

Das Franchise-Konzept Tobi‘s bringt die Voraussetzungen mit, sich quer durch deutsche Regional-Küchen zu snacken. Aber das Geschäftsmodell konzentriert sich überwiegend noch auf süddeutsche Spezialitäten, weil ihre regionalen Rezepturen dort ausgeprägt und bundesweit bekannt sind. Tobias Meyer, Gründer und Geschäftsführer, betreibt derzeit vier Standorte in und um Stuttgart, einen davon als Restaurant, die anderen als Snackbar.

Die Idee hinter diesem Gastro-Format ist, solche Speisen fertig anzubieten, die Konsumenten mit einer Region verbinden. Das muss nicht nur typisch schwäbisch sein, wie die geschmälzten Maultaschen (mit zerlassener Butter verfeinert), Spätzle mit Linsen und Saitenwürstchen oder die schwäbische Grillwurst, die Rote Wurst. Im Angebot finden sich auch das Schnitzel Wiener Art, Käsespätzle (Allgäu), die Currywurst oder der Leberkäs, also typische, klassische Lieblingsgerichte.

„Wir bieten Gerichte an, die nicht nur traditionell, sondern auch trendfrei sind, also nicht in der Art Sushis, deren Hype sich möglicherweise irgendwann überholt hat“, sagt Meyer. Auch bei den Getränken setzt er die regionale Idee konsequent durch. Eine national verbreitet Biermarke werde man bei Tobi‘s nicht finden, wohl aber das Kölsch aus der Rheinmetropole etc..

Produziert werden die Gerichte bei Lieferanten, die zumeist aus der Region stammen. Dabei handelt es sich um mittelgroße Betriebe, die allesamt familiengeführt werden. Sie legen selbst die Fertigungstiefe und damit den Eigenanteil der Produktion fest. Das Finishing machen die Mitarbeiter vor Ort. Meyer betont, dass Tobi‘s sie dort nicht einfach regeneriert, sondern als Snack verkaufsgerecht zubereitet. Das systemtypische Produktsortiment wird nach den Original-Rezepten in einer offenen Küche zum Gastraum hin produziert. Vorteil ist, dass für die Zubereitung nicht zwingend Fachkräfte erforderlich sind.

Nach mehr als zehn Jahren ist für Meyer die Zeit jetzt reif, mit Tobi‘s als Franchise-System zu expandieren. Entweder mit einzelnen Partner oder in Kooperation mit dem Handel etwa in Vorkassenzonen. „Unsere Franchise-Nehmen sollen keine Versuchskaninchen sein“, erklärt Meyer. Darum habe man das Konzept und die Prozesse erst einmal fein geschliffen, alle Kinderkrankheiten beseitig und damit serientauglich gemacht. Einem Partner etwa in Norddeutschland bleibe dabei genügend Spielraum, seine lokalen Spezialitäten neben den klassischen Rennern einzubringen.

Das Modell ist incl. Nebenflächen auf ca. 50 bis 80 qm umzusetzen. Für Sitzgelegenheiten müssten rund 20 weitere qm eingeplant werden. Klassische Standorte sind Food-Courts, Bahnhöfe, Flughäfen und Einkaufszonen. Meyer kannn es sich aber auch gut als Shop-in-Shop vorstellen.

Wer künftig die Wortmarke „Tobi‘s iss lecker“ nutzt, soll einerseits von Tobi‘s Einkaufskonditionen im Food- und Beverage-Bereich profitieren, andererseits liegt Meyer ein intensives Betreuungsmanagement von der Planungsphase bis zum Praxisbetrieb am Herzen. Klare Strukturen und eine straffe, vereinfachte Organisation erleichtern die unternehmerische Tätigkeit. Das flexible Konzept verspreche zudem, zwischen hohen und niedrigen Besucherfrequenzen flexibel auszugleichen.