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Wraps als Sandwich-Alternative
Kai Hiller ist der Marketingleiter beim Service-Bund, der bundesweiten Einkaufs- und Dienstleistungscompany für Gastgewerbe und Großverbraucher. Und er bricht eine Lanze für Wraps, die er als „unkomplizierte Verwandlungskünstler“ rühmt. Die in Teig gewickelten Köstlichkeiten seien eine immer populärer werdende Sandwich-Alternative, stellt der Fachmann fest.
Für Wraps spricht nach Hillers Einschätzung am meisten, dass sie sich grundsätzlich mit allem „befüllen“ lassen, was schmeckt und gefällt. Standard sind Füllungen zum Beispiel mit Gemüse oder Salat, Fleisch und einer dazu passenden Sauce. Doch Wraps können mehr und eignen sich ebenfalls für ungewöhnlichere Füllungen wie zum Beispiel mit Schokoladensauce oder mit Obst.
Und Karl Hiller hat noch ein anderes Beispiel für die Vielfalt der Snack-Alternative parat: „Rasch kann ein abgekühlter, mit Frischkäse und Lachs gerollter Pfannkuchen in einen Wrap verwandelt werden.“
Während die Umsätze der bekannten US-amerikanischen Schnellrestaurants in der Bundesrepublik schwächeln, werden Burger hierzulande immer beliebter. Die Zahl der Restaurants, in denen hochwertige Spezialitäten wie etwa Dry-aged-Beef in einem angenehmen Ambiente serviert werden, wächst deutlich. Ketten wie „Hans im Glück“ oder „Dean & David“ gehören zu den Profiteuren der Krise von McDonald´s und Co.
Das zeigt im Übrigen auch, dass sich kein Convenience-Shop-Verantwortlicher, der Speisen verkaufen will, ausschließlich oder schwerpunktmäßig auf vegetarische und vegane Offerten verlassen sollte. So ist der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch nach aktuellen Zahlen der Agrarmarkt & Informations-Gesellschaft (AIM) im vergangenen Jahr von 60,3 auf 60,6 kg gestiegen. Gegenwärtig liegt der Marktanteil von Fleischersatzprodukten bei einem bescheidenen Prozent.
Lantmännen Unibake Germany reagiert auf den Burger-Trend mit seinem Hot & Spicy-Sortiment, das seit Februar 2016 erhältlich ist. Es besteht aus den Hamburger-Brötchen Steakhouse Pepper, Wasabi, Spicery und Green Jalapeno.
Zugleich antwortet das Unternehmen mit dem neuen Angebot auf eine andere Entwicklung im Ernährungsbereich: „Die Welt wächst zusammen und auch in Deutschland sind scharfe Gerichte stark im Kommen“, stellt Lantmännen-Geschäftsführer Christian Sommer fest.