Vor rund sechs Jahren wurde Freshtaste gegründet. Vor einigen Wochen hat das junge Unternehmen eine neue Produktionsstätte eröffnet. Denn Freshtaste ist darauf spezialisiert, Betrieben und deren Mitarbeitende mit frischen Gerichten, zubereitet nach dem „Cook-and-Chill“-Verfahren, zu versorgen. Mit smarten Kühlschränken bietet das Startup eine flexible Alternative zur klassischen Betriebskantine. Um die steigende Nachfrage nachhaltig zu bedienen und den Kundenstamm weiter zu vergrößern, investierte die Foodtech-Gründung in seine neue Produktionsstätte. Aktuell verpflegen die Baden-Württemberger nach eigenen Angaben über 200 Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber und erreichen mit ihren Produkten monatlich mehr als 40.000 Nutzerinnen und Nutzer. Zur Kundschaft zählen vorwiegend mittelständische Betriebe ab etwa 50 Personen sowie große Unternehmen, die mehrere Standorte betreiben.
Die neue Produktionsstätte so es ermöglichen, Ready-to-Eat-Gerichte in größerem Umfang zu produzieren und noch mehr Produktvielfalt anzubieten, meint das Gründer-Team. Frisch hergestellt im Cook-and-Chill-Verfahren, werden die Portionen einzeln verpackt und an die Smart Fridges geliefert. Diese stehen den Mitarbeitenden rund um die Uhr zur Verfügung. Im Zuge der Expansion haben sich auch die Lager- und Logistikkapazitäten erweitert.
Süddeutschland erschließen
Auf dieser Grundlage ist es nun das erklärte Ziel von Freshtaste, Südwestdeutschland zu erschließen: von der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Rhein-Main-Gebiet in den Raum Stuttgart, weiter in Richtung Ulm und München. Mittelfristig plant das Unternehmen, personell von derzeit 65 auf 85 Mitarbeitende zu wachsen. Zusätzliche Distributionspunkte sollen entstehen. „Hybride Arbeit benötigt flexible, wirtschaftliche Verpflegung, und genau hier setzt Freshtaste an“, sagt Alexander Stupp, CEO und Mitgründer von Freshtaste. Sein Unternehmen biete Lösungen für ein strukturelles Problem vieler Unternehmensstandorte. Durch flexible Arbeitszeitmodelle und Homeoffice steige der wirtschaftliche Druck, während die Mitarbeitenden frische und hochwertige Mahlzeiten erwarteten. „Unsere Smart Fridges können überall aufgestellt werden – im Büro, im Labor oder in der Fertigung“, erklärt Christopher Bär, CMO und Mitgründer von Freshtaste. Es gibt warme Hauptgerichte, Bowls, Salate, Desserts, Smoothies und Snacks.
Die Software hinter den Smart Fridges wertet die Verkäufe und die damit verbundenen Essgewohnheiten in Echtzeit aus. Auf dieser Datenbasis werden Sortimente dynamisch gesteuert, beliebte Gerichte an einem Standort häufiger nachgeliefert und diese bedarfsgerecht geplant. Das Angebot umfasst derzeit über 250 Mahlzeiten. Diese Vielfalt soll weiter steigen.