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Das neue Gastro-Format wird nicht mehr auf seine Rollout-Tauglichkeiten getestet. Es steht, ist aus Köln zu hören, und man suche für dieses Format Fachkräfte aus der Gastronomie. In welchem Umfang es aber künftig die Rewe-Märkte bereichern wird, ist nicht bekannt. Berlin aber ist ein gutes Vorzeichen, dass Oh Angie! in der Kombination mit anderen Einzelhandelsformaten der Kölner funktionieren kann. Von Kannibalismus keine Spur. Das Trio ergänze sich und sorgt für mehr Kundenfrequenz, heißt es aus dem Unternehmen.
Auch sortimentstechnisch ist der Bezug zu den angrenzenden Märkten bei Oh Angie! besser gelungen als im Made by Rewe. Angeboten werden sowohl mediterrane italienische Küche als auch regionale Gerichte. Diese sind frisch zubereitet und variieren zum Teil tageszeitlich. Das Angebot reicht vom Frühstück ab 9 Uhr morgens über das Mittagessen bis zum Nachmittags-Kaffee und dem Abendessen mit anschließendem Drink an der Bar bis 22 Uhr. Zur Auswahl stehen etwa Antipasti, Salate und Vorspeisen, Pasta, Suppen, Salate, gesunde Snacks, handgemachte und frisch zubereitete Sandwiches, verschiedene Desserts, alkoholfreie Getränke sowie Wein und Bier.
Der Service, ausschließlich mit Bedienung an den Tischen, soll einen komfortablen und entspannten Restaurantbesuch ermöglichen. Darum kümmern sich bis zu 22 Mitarbeiter von montags bis samstags. Die Atmosphäre ist lifestylisch: Auf der rund 225 qm große Gastro-Fläche ist Platz für 80 Gäste. Für sie wurden verschiedene Zonen geschaffen, mit unterschiedlich großen Tischen, kleinen Nischen und einem Bartrakt. Dieser grenzt an eine Art Serviceinsel an, in der Küche und Counter untergebracht sind. Über seine Internetseite macht Oh Angie! noch auf Tagungsräume und ein entsprechendes Catering aufmerksam.
Rewe wird im The Q also den unterschiedlichsten Gäste- wie auch Kundenwünschen gerecht. So auch der Bio-Klientel mit dem angrenzenden Temma-Markt, dem ersten in der Hauptstadt, aber bereits der achte in Deutschland. Die Präsentation seiner 6.000 Artikel orientiert sich mit Angebotsinseln und Ständen an klassischen Markthallen. So können im Bäckerei-/ Deli-Bereich die Speisen an 16 Plätzen in aller Ruhe genossen werden.
Die meisten Fläche vom Rewe-Trio nimmt der Rewe City mit 1.100 qm ein. Der Markt ist positioniert als Vollsortimenter für die Stadtbevölkerung, denn Nähe spielt neben dem Preisniveau eine kaufentscheidende Rolle.
Fotos: Rewe