Die Rewe-Tochter Lekkerland baut ihr Angebot an kassenlosen Shops aus. In der Brudermühlstraße 25 in München-Sendling können Kunden ab sofort an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr einkaufen. Der Standort befindet sich auf dem Gelände eines Wohnkomplexes des Wohnungsunternehmens Vonovia und soll insbesondere Pendlern und Anwohnern eine unkomplizierte Versorgung ermöglichen.
Das Sortiment umfasst Sandwiches, Wraps, Salate, Chips, Kaffee, Kaltgetränke und Eis sowie Tabakwaren und ausgewählte Lebensmittel. Alkoholische Getränke und Tabakwaren sind nur nach einer Alterskontrolle erhältlich. Dazu scannen Kunden ihren Personalausweis oder Führerschein.
KI erkennt entnommene Produkte
Der 74 Quadratmeter große Shop kommt ohne Verkaufspersonal aus. Für den Einkauf scannen Kunden zunächst ein bargeldloses Zahlungsmittel. Akzeptiert werden Girocards, Debit- und Kreditkarten sowie Google Pay und Apple Pay. Anschließend können sie die gewünschten Artikel aus den Kühlschränken nehmen. Kameras, Gewichtssensoren und künstliche Intelligenz erfassen die entnommenen Produkte und buchen den Rechnungsbetrag automatisch ab. Ein separater Bezahlvorgang an der Kasse entfällt.
„Mit unseren kassenlosen Shops schaffen wir neue Einkaufserlebnisse und bequeme Verpflegungsmöglichkeiten. Ich bin gespannt, wie der Standort in München-Sendling angenommen wird“, sagt Christian Schulz, Senior Manager Pilotprojekte bei Lekkerland, der die Entwicklung und den Betrieb des Shops verantwortet.
Auch Vonovia sieht Vorteile für die Bewohner des Quartiers. „Gerade Menschen, die beispielsweise kein eigenes Auto haben, schon älter sind oder im Schichtdienst arbeiten, machen wir den Alltag in unserem Quartier noch ein bisschen einfacher“, sagt Andrea Günther, Regionalleiterin München bei Vonovia.
Lekkerland betreibt bundesweit rund 40 Smart Stores. Die kassenlosen Shops befinden sich unter anderem in Krankenhäusern, Universitäten und Bürogebäuden sowie am Flughafen Frankfurt und am Hauptbahnhof Koblenz.