kennen“, sagt Robert Hoffmann, CEO von Concardis. „Beim Bäcker, in Baumärkten, aber auch im Lebensmittelhandel wird sehr häufig kontaktlos bezahlt, wenn die Kreditkarte eingesetzt wird.“ Zu diesem Ergebnis kommt der Zahlungsdienstleister Concardis durch die Auswertung bargeldloser Transaktionsdaten seiner Händlerkunden im Zeitraum sechs Wochen vor und sechs Wochen nach dem Shutdown am 16. März 2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders beliebt dabei sind weiterhin die Kontaktloszahlungen per Karte oder Smartphone.
So waren kontaktlose Kreditkartenzahlungen bereits vor den staatlich angeordneten Schließungen zahlreicher Ladengeschäfte auf hohem Niveau, bevor die Akzeptanz innerhalb weniger Tage und Wochen erneut sprunghaft angestiegen ist. „Aufgrund der Corona-Pandemie haben Politik und Handel bargeldloses und kontaktloses Bezahlen forciert, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Und die Verbraucher haben verstanden, dass diese Form des Bezahlens hygienischer ist als mit Bargeld“, erklärt Hoffmann diese Entwicklung.
Wer beispielsweise in Bäckereien mit Kreditkarte zahlt, mache das heute fast immer kontaktlos, sagt das Unternehmen. Der Anteil der Kontaktloszahlungen sei hier nach dem Shutdown um rund 7 Prozent auf 91 Prozent gestiegen. Bemerkenswert sei, dass die kontaktlosen Transaktionen um mehr als die Hälfte zugenommen haben, wohingegen die Anzahl nicht kontaktloser Zahlungen um rund 20 Prozent zurückgegangen sei. Im Lebensmittelhandel wurden vor dem Shutdown rund 70 Prozent der Kreditkartenzahlungen kontaktlos durchgeführt. In den sechs Wochen danach lag der Anteil im Mittel bei knapp 75 Prozent.