Auch für die Convenience-Branche sind die Gastro Tage von Hamburg inzwischen zu einer wichtigen Zeit geworden. Kein Wunder, schreitet doch die Transformation vieler Shops in Richtung gastronomischer Angebote immer stärker voran. Grund genug also die 370Grad im Hamburger Hotel Empire Riverside, vom 13. bis 16. März und die Internorga auf dem Messegelände vom 13. bis 17. März zu besuchen. Klaus Klische, Gründer und Chef der 370Grad ist überzeugt, dass diese Form der persönlichen Treffen auch heutzutage noch zeitgemäß sind. „Absolut, und sogar mehr denn je“, sagt er auf die entsprechende Nachfrage von CS und ergänzt: „Wir sind heute digital bestens vernetzt, aber echte Gespräche sind immer noch die Grundlage für einen guten Austausch und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir setzen mit der 370Grad zudem bewusst auf Qualität statt Quantität. Entscheider treffen hier Entscheider auf Augenhöhe, entsprechend ohne Streuverluste. Genau das macht unser Netzwerk zeitgemäß – und relevant. Auf die Frage danach, was im ersten Jahre nach der Premiere der 370Grad im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen wird, betont Klische: „2026 dreht sich vieles um Effizienz mit Qualität, also smarte Prozesse, Digitalisierung und gleichzeitig einem klaren Fokus auf hochwertigen Produkten. Gute Zutaten, Transparenz, nachhaltige Konzepte und Lösungen gegen den Fachkräftemangel stehen dabei ganz oben auf der Agenda.“
Viele Highlights geplant
Die 370Grad soll auch 2026 zahlreiche Highlights bieten. Jeder Themenraum soll für sich stehen, ergänzt durch neue Themenwelten wie Digital, Meat Club und Hospitality. Mit rund 130 Ausstellern, einem weiter ausgebauten Startup-Bereich und neuen Inszenierungen bewährter Formate soll dieser Branchentreff gezielt weiterentwickelt werden. Neu konzipiert wurde auch die Party zur Veranstaltung. Bei Kiez Beats, das in diesem Jahr in der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg stattfindet, sollen Business, Networking und Beats aufeinander treffen. Die Hamburger Veranstaltung soll in diesem Jahr nur der Auftakt sein. „2026 planen wir eine 370Grad-Roadshow mit mehreren Stationen in spannenden deutschen Städten“, sagt Klische und berichtet weiter: „Bereits im vergangenen Herbst haben wir mit einem erfolgreichen Stopp in München gezeigt, dass das Konzept auch regional gut funktioniert – daran knüpfen wir an.“
Digitales auf der Internorga
Die Fachmesse in den Hamburger Messehallen soll in diesem Jahr, nach Angaben der Veranstalter, auf dem Hintergrund von Fachkräftemangel und steigender Kosten, aufzeigen, dass derzeit digitale Lösungen und KI, der größte Hebel sind, um aktuelle und künftige Herausforderungen in Gastronomie und Hotellerie zu meistern. Im Blick dabei vor allem: Nachhaltigkeit, Effizienz und personalisierte Gasterlebnisse. Dieses Potenzial, so sagen die Messeverantwortlichen „bleibt vielerorts noch ungenutzt“. Im Bereich Digitale Anwendungen und in der AI Area sollen deshalb mehr als 100 Ausstellende vertreten sein. Für den diesjährigen Internorga Food Zoom, die jährlichen Trendanalyse der Messe, wurde der Fokus erstmals auf drei Bereiche erweitert: Während sich die Trendforscherin Karin Tischer wieder mit Food & Beverage beschäftigt hat, erläutern zwei „Special Guests“ die Trends für die Bereiche Hospitality Interior Design und Digitalisierung am Arbeitsplatz Küche. Schon jetzt ist abzusehen, dass im Rahmen der Messe besonders auch Technik-Angebote für Shop-Bistros eine wichtige Rolle spielen werden. Spannend wird auch ein Besuch des für die C-Shops so wichtigen Themenbereiches Kaffee. Hier geht es vor allem darum, wie aktuelle Trends in der Kaffeekultur, auch in der Shop-Praxis umgesetzt werden können: von Brühkunst bis Sensorik.