Kunden wählen in der jeweiligen Liefer-App, bestellen aus einem Sortiment von rund 5.000 bis 9.000 Artikeln und bekommen die Ware nach Hause, ins Büro oder an einen anderen Ort geliefert. Die Bestellungen werden direkt im Markt zusammengestellt, die Plattform übernimmt die Zustellung. Bestellungen sollen innerhalb einer Stunde beim Kunden sein. Im Sortiment finden sich neben Obst und Gemüse auch Tiefkühl- und Convenience-Produkte.
Für Rewe sei Quick Commerce ein Wachstumsfeld so das Unternehmen. Bis Ende 2026 soll das Angebot auf weitere Großstädte ausgeweitet werden, perspektivisch auch auf kleine und mittelgroße Städte. Grundlage für die Skalierung sei unter anderem der bestehende Abholservice mit mehr als 2.200 Märkten. Rewe setzt damit verstärkt auf spontane Einkäufe und zusätzliche digitale Absatzkanäle. Besonders gefragt sind laut Handelskonzern Obst und Gemüse, Molkereiprodukte sowie Convenience-Artikel. Die Kooperation zeige zudem, wie stationärer Handel und Lieferplattformen zunehmend zusammenspielen, um Kunden auch außerhalb des klassischen Einkaufswegs zu erreichen.