Bildquelle: Flaschenpost

Dr.Oetker Kauf von Flaschenpost und Fusion mit Durstexpress

Das Münsteraner Startup Flaschenpost, ein Online-Getränkelieferdienst, wird vom Bielefelder Oetker-Konzern übernommen. Nach mehreren Medienberichten bestätigte der Konzern die Übernahme. In den Berichten heißt es, der Preis für die Übernahme soll bei einer Milliarde Euro liegen. Mit Durstexpress hat der Bielefelder Konzern bereits im Jahr 2017 begonnen unter anderem in München, Hamburg und Frankfurt am Main einen Wettbewerber für Flaschenpost aufzubauen, der mit ähnlichem Konzept arbeitet.

Diese beiden Unternehmen sollen nun offenbar fusioniert werden. In einer Mitteilung heißt es: „Geleitet wird das erweiterte Unternehmen von einem Vorstand, der sich aus Mitgliedern des Vorstands der Flaschenpost SE sowie der Geschäftsführung der Durstexpress GmbH zusammensetzt. Der Vorstand berichtet an einen neu aufgestellten Aufsichtsrat, der sich in den kommenden Wochen formieren wird.“ Durstexpress sei vor allem bisher im Osten Deutschlands aktiv. Flaschenpost bietet an, Getränke und weitere Produkte des täglichen Bedarfs in weniger als zwei Stunden an die Haustür zu liefern. Eine Liefergebühr erhebt das Startup nicht, das Pfand können Kunden direkt beim Lieferanten wieder abgeben. In Nordrhein-Westfalen liegt zwar der Schwerpunkt des Unternehmens, mittlerweile kann seine Dienstleistung in rund 23 deutschen Städten angefordert werden. Der Oetker-Konzern ist mit der Tochtergesellschaft Radeberger Marktführer im deutschen Bier-Segment. Zu seinen Marken zählen neben Radeberger beispielsweise auch Jever. Die Transaktion der Flaschenpost-Übernahme steht unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden.