Laut Handelsinstitut EHI hat sich die Zahl der Self-Checkout-Kassen in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Für Händler bedeutet das: Wo Kunden selbst scannen und bezahlen, verändert sich auch die Wahrnehmung von Impulsartikeln.
Genau hier setzte das gemeinsame Checkout-Projekt von Rewe und Mars Wrigley an. Ziel war, die Kassenzone stärker am tatsächlichen Einkaufsverhalten auszurichten und Impulsumsätze auch unter den neuen Bedingungen zu unterstützen. Statt nach Annahmen vorzugehen, werteten mehr als 50 Fachleute beider Unternehmen Laufwege, Heatmaps und Verkaufsdaten aus. Die daraus entwickelten Konzepte wurden zunächst in Pilotmärkten getestet und anschließend weiterentwickelt.
Das Ergebnis ist inzwischen in großem Maßstab umgesetzt: In acht europäischen Ländern wurden mehr als 2.500 Kassenbereiche mit über 7.000 Modulen modernisiert. Das Projekt läuft weiter. Für den Ansatz wurden Rewe und Mars Wrigley mit dem ECR Award ausgezeichnet. „Ein Projekt dieser Größenordnung gelingt nur, wenn beide Seiten ihre Kernkompetenzen voll einbringen“, sagte dazu Daniel Newell, Strategic Demand Director, Mars Wrigley. Das Projekt basiert auf einem tiefen Verständnis des tatsächlichen Einkaufsverhaltens und auf der Frage, wie wir das Einkaufserlebnis auch in einer sich wandelnden Kassenzone bestmöglich gestalten können“, ergänzte Daniel Kniel, Geschäftsführer Ware REWE Vollsortiment.