Bildquelle: Convenience Shop

Tank & Rast Rast bei Starbucks

Tank & Rast testet, ob sich die Marke Starbucks auch an Raststätten durchsetzen kann. Drei unterschiedliche Konzepte sollen die Reisenden überzeugen.

Seit kurzem verfügt die Tank & Rast an einem weiteren Standort über ein Starbucks Coffee House. Die Raststätte Pippinger Flur (A8) ist nach Brohltal West (A61) und Fernthal West (A3) nun die dritte Raststätte im Portfolio, die mit einem Starbucks aufwarten kann. Gäste von Tank & Rast kommen damit erstmals auf deutschen Autobahnen nicht nur in den Genuss der Kaffeespezialitäten von Starbucks, sondern auch von Sandwiches, Kuchen und Snacks dieser Marke. Noch gilt das Ganze als Pilot-Projekt, denn wie Tank & Rast informiert, wollen die beiden Unternehmen an den drei Standorten zunächst ein Jahr lang detaillierte Kundenfeedbacks einholen. Basierend auf den Ergebnissen sollen dann das Potenzial und die weiteren Schritte ihrer Partnerschaft geprüft werden.

Mit Starbucks gewinne Tank & Rast einen globalen Premium-Kaffeeanbieter als Partner. „Diese Kooperation ergänzt und erweitert die bestehenden Angebote des Unternehmens für Reisende an deutschen Autobahnen ideal und spricht zusätzliche Kundengruppen an“, so Tank & Rast. Davon profitieren ohne Frage beide Unternehmen.

Auch wenn sich das typische Starbucks-Ambiente wiederfinden soll, ist jeder der drei Standorte in einem unterschiedlichen Design gehalten: In der Raststätte Brohltal West bietet Tank & Rast seinen Gästen ein Shop-in-Shop-Kozept. Das Starbucks wurde in die Raststätte mit einem optisch hervorgehobenen Bereich integriert. Neben der Kaffeebar gibt es einen eigens gestalteten Gästebereich sowie eine Starbucks gebrandete Terrasse. In Fernthal West wurde das Starbucks-Modul hingegen als Kaffeebar in den Gastraum integriert. Bemerkenswert: Die kleinere Raststätte Pippinger Flur wurde komplett zu einem Starbucks umgebaut. „Hier gibt es eine Stand-alone-Lösung“, teilt David Stöppler, Manager Media Relations bei Tank & Rast, mit. Somit ist die Raststätte jetzt eine Coffee-Shop-Filiale.

Vor wenigen Wochen sorgte Starbucks für Schlagzeilen, als das Unternehmen ankündigte, seine mehr als 144 deutschen Filialen an das hier zu Lande noch recht unbekannte polnische Unternehmen AmRest Holding SE zu verkaufen. AmRest ist bereits exklusiver Lizenzpartner von Starbucks in der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen, Rumänien und Bulgarien. Mit dem Einstieg in Deutschland verdoppeln die Polen die Zahl ihrer Starbucks-Filialen auf einen Schlag.

Tank & Rast hat hingegen ein Lizenzabkommen direkt mit der Starbucks Coffee Company. Die Starbucks-Standorte in den Servicebetrieben werden somit von den jeweiligen Pächtern der Raststätten geführt.