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Bildquelle: Rauch, Shutterstock

Rauch Saftbar-Premiere

Mitten in der Obst- und Gemüseabteilung eines Rewe-Marktes ‧startet Rauch mit seiner ersten Juice-Bar in Deutschland. Von der Provinz könnte es schon bald in die Metropolen der Republik gehen.

Bereits 2012 eröffnete der österreichische Saft-Hersteller Rauch seine erste Juice Bar in Wien. Inzwischen gibt es dort drei an der Zahl – und seit September letzten Jahres außerdem noch einen Juice Bar-Truck. Jetzt feiert auch in Deutschland der erste Saftladen seine Premiere: Seit Ende Februar gibt es Grünschnabel (Apfel, Spinat, Ananas, Chili, Limette), Adonis (Karotte, Granatapfel, Orange, frischer Koriander) oder Beach Body (Heidelbeere, Apfel, Minze) nicht in Berlin, München, Köln oder Hamburg, sondern in Freudenstadt (ca. 23.000 Einwohner). Genauer: in der Obst und Gemüse-Abteilung des neu eröffneten Rewe-Marktes.

Der Supermarkt als Standort passt, denn hier sind die Haupt-Ingredienzien der Smoothies und Säfte gleich griffbereit. Auf Bestellung werden die Säfte direkt vor den Augen der Kunden zubereitet – im so genannten Cold Pressed-Verfahren. Das bedeutet, dass die Zutaten nicht pasteurisiert oder gar erhitzt werden. Dadurch sollen die Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben. Ein wichtiges Verkaufsargument, denn frische, gesunde Säfte und Smoothies liegen im Trend. Außerdem werden Shakes mit Milch, Kokos- oder Natur-Joghurt und natürlich Früchten sowie ein Ingwer-Shot (Ingwer und ein bisschen Apfel), angeboten. Knapp 20 Getränke stehen auf der Karte. Und wer sich gar nicht entscheiden kann, bestimmt die Rezeptur einfach selbst. Maximal vier verschiedene Zutaten sind dann drin. Für einen Aufpreis gibt’s auch mehr.

Hersteller Rauch bezeichnet das Konzept selbst als simpel und vergleicht es mit einem Coffee-Shop: „Seinen Favoriten auswählen, bestellen und den Juice im To-go-Becher (aus kompostierbarer Maisstärke) mitnehmen.“ Entsprechend gibt es auch nur zwei Größen- und Preisklassen: M (3,95 Euro) und L (4,95). Die To go-Möglichkeit ist in Freudenstadt auch von Vorteil, denn es stehen lediglich 20 qm Shop-Fläche zur Verfügung.

Ob es künftig auch Sitz-Gastronomie, wie in Wien gibt, wollte das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Fest steht, dass das Konzept Schule machen soll. Man schaue sich derzeit verschiedene Optionen an. Ob da auch Tankstellen, Bahnhöfe oder Flughäfen dabei sind und wie weitere Dependancen betrieben werden sollen (z.B. per Franchise) – auf diese Fragen gab das Unternehmen keine Antwort. Bisher werden die Bars von Rauch selbst betrieben. In Freudenstadt jedoch von der Rewe.

Die Cold Pressed Juices gibt es auch fertig in 0,3 l-Flaschen. Durch ein spezielles Verfahren, bei dem der Saft samt Verpackung in einem Wasserbad einem sehr hohen Druck ausgesetzt wird, sind die Säfte 30 Tage haltbar. Bakterien, Schimmel und Gärungen hätten dann keine Chance mehr.

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