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Bildquelle: Hellofresh

Hellofresh Sprung in die schwarzen Zahlen

Der Kochboxenlieferant Hellofresh entwickelt sich zu einem der größten Gewinner der Corona-Krise. Nach einem Absatzrekord im zweiten Quartal hält es das Management um Vorstandschef und Mitgründer Dominik Richter jetzt für möglich, die Erlöse im laufenden Jahr fast zu verdoppeln. Auch der operative Gewinn soll höher ausfallen. Das Management schraubte seine Geschäftserwartungen für 2020 ein weiteres Mal nach oben.

So soll der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt um 75 bis 95 Prozent zulegen. In einigen Absatzmärkten treibe die Verschärfung der Pandemie die Nachfrage an, teilte das Unternehmen mit. Das Geschäft im Ausland soll ausgebaut werden. Die Zahl der aktiven Kunden sprang im zweiten Quartal im Jahresvergleich von 2,41 Millionen auf 4,18 Millionen. Zwischen April und Ende Juni sammelte Hellofresh rund 18,1 Millionen Bestellungen ein, mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 123 Prozent auf 972 Millionen Euro. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte von gut 18 Millionen auf fast 154 Millionen Euro zu. Unter dem Strich gelang Hellofresh ein Nettogewinn von rund 116 Millionen Euro und damit der Sprung in die schwarzen Zahlen. Im ersten Halbjahr lag der Überschuss bei knapp 156 Millionen Euro nach einem Verlust von 51 Millionen im Vorjahreszeitraum.

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