Albert Heijn to go Auf Partnersuche

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Mit einem sehr individuellen und frischeorientierten Konzept hat Ahold Deutschland seine Albert Heijn-Shops unter der Marke AH to go umgekrempelt. Das stark auf den jeweiligen Standort zugeschnittene Konzept des Unternehmens soll künftig auch an Tankstellen vertreten sein. Convenience Shop-Chefredakteur Hans Jürgen Krone sprach mit dem Ahold Deutschland-Geschäftsführer Matthias Gehle über die Veränderungen.

Sie haben Ihre Standort-Strategie geändert. Warum wird es künftig keine City-Lagen mehr geben?

Wir haben für Albert Heijn to go vier Standort-Typen als Ziel definiert. Diese Suchfelder sind erstens Verkehrsstationen wie Bahnhöfe und Flughäfen. Zweitens wollen wir Albert Heijn to go in Universitäten und Kliniken ansiedeln. Drittens haben wir Tankstellen im Visier und viertens Shops in Business-Distrikten wie in Düsseldorf am Graf-Adolf-Platz. High-Street-Lagen sind, ohne dass andere Faktoren dazukommen, nicht darstellbar, schon allein wegen der hohen Mieten. Der Shopping-Kunde kommt einfach nicht jeden Tag rein. Das haben wir an unterschiedlichen Standorten getestet und einer nüchternen Bewertung unterzogen. Die Shops in Aachen und Essen sind deshalb wieder geschlossen.

Wie flexibel sind die Abläufe in Ihren Shops, wenn Sie sich sehr unterschiedlichen Gegebenheiten anpassen müssen?

Wir haben unterschiedliche Standorttypen und es gibt auch unterschiedliche Spitzenzeiten. Hier in diesem Shop, an einer Düsseldorfer U-Bahn-Station, einem typischen Pendlerstandort, ist das Geschäft morgens und nachmittags am stärksten. 600 Meter weiter, am Graf-Adolf-Platz, gibt es eine Büro-Umgebung. Da haben wir ein starkes Mittags-Geschäft. Darauf muss man sich täglich einstellen. In den Ausprägungen des Sortiments existieren ebenfalls Unterschiede, die sich danach richten, wie sich die Kunden versorgen möchten. Der Standort muss zur Zielgruppe passen, dann funktioniert das Geschäft.

Wie wollen Sie die Qualität des Angebotes bei noch mehr Kunden bekannt machen?

Albert Heijn to go ist Convenience pur. Nach zweieinhalb Jahren Engagement in Deutschland ist unser Format immer noch ein Konzept, das sich etablieren muss. Es soll sich bei den Verbrauchern als etwas Besonderes, Eigenes, Besseres profilieren. Zur Neukundengewinnung führen wir von Zeit zu Zeit Promotions durch, die stets im engen Umfeld der Shops stattfinden. Der „to go“- Kunde ist Convenience gewohnt und macht keine Umwege, um ein besonderes Angebot in einem entfernteren Shop zu nutzen. Das ist ein sehr lokales Geschäft.