Lekkerland Akademie für Shop-Betreiber

Mit seiner neuen Foodservice-Akademie in Frechen weitet Lekkerland seine Aktivitäten in Richtung ganzheitlicher Foodservice-Konzepte aus. Es geht um praktische Unterstützung der Kunden im täglichen Foodservice-Geschäft.

Lekkerland richtet seinen Fokus deutlich stärker auf die Betreuung und Versorgung der Kunden im organisierten Foodservice aus. Das machten Rikus Kolster, Geschäftsführer Lekkerland Deutschland, und Peter Ganghof, Vice President Foodservice bei Lekkerland Deutschland, im Rahmen eines Gespräches aus Anlass der Eröffnung des neuen Schulungs- und Entwicklungszentrum in Frechen deutlich. Mit den Aktivitäten der Convenience Foodservice Akademie will das Unternehmens seine Kunden dabei unterstützen, von der wachsenden Nachfrage nach verzehrfertigen, frischen Snacks in der Unterwegsversorgung zu profitieren.

Praxisnahe Trainings
Einerseits werden dort jetzt praxisnahe Trainings zu vielen Foodservice-Themen abgehalten, andererseits sollen Lekkerland-Experten innovative Lösungen für die Bistros von Tankstellen und anderen Anbietern von Unterwegsversorgung entwickeln. Dass man hier mehr machen muss, das liegt nach Ansicht der Lekkerländer daran, dass es auf diesem Gebiet immer mehr Wettbewerb gibt. Auch deshalb würden die Endkunden immer anspruchsvoller, was Qualität und Frische im Foodservice angehe. Im Grund gehe es um ein „ganzheitliches hochqualitatives Angebot“. Darauf hat sich der Großhändler nach eigenem Bekunden jetzt noch besser eingestellt und biete vom optimierten Sortiment, über gleichbleibende Produktqualität, Beratung und Schulung bis hin zur Bereitstellung von Marketing, Hardware und ganzheitlichen Konzepten seine Dienstleistungen an, betonen die Verantwortlichen.

Kaffee ist die Basis
Für Peter Ganghof ist dabei „das Kaffee-Angebot der größte gemeinsame Nenner“. Es bildet auch die Basis, der so genannten Foodservice-Treppe, mit der das Unternehmen modellhaft sei Angebot veranschaulicht. Auf der untersten Treppenstufe steht eine professionelle Kaffee-Auswahl, auch aus Sicht der Verbraucher die Basis jedes professionellen Foodservice Angebotes. Je nach den örtlichen Gegebenheiten, kann sich dann der Shop-Betreiber auf dieser „Treppe“ nach oben bewegen: Von „Backwaren ohne Ofen“ über „Back& Belegwaren“, „Snacking“, „Bistro“ (Starter bis Master) und einem Angebot des „Fresh to go“-Sortiments, unterschiedlicher Größe und Auswahl, bis hin zu echten „Meals“, kann die Entwicklung des jeweiligen Angebotes gehen.

Ein Bündel von Maßnahmen
Für jede Stufe, die jeder Shop-Betreiber für sich selbst definieren kann, oder auf der er „abgeholt“ wird, gibt es Basis-Produkte, mit denen man beginnen kann. „Auf der Stufe Snacking fangen dann die richtigen Konzepte an. In der Akademie zeigen wir, wie sie in der Praxis sofort einsetzbar sind“, so Ganghof. Für jede einzelne Stufe der Treppe gibt es in der Akademie passende Schulungskonzepte. Die Bandbreite reicht dabei von strategischen Sitzungen zur Erarbeitung und Weiterentwicklung von Foodservice-Konzepten bis hin zu Modulen im Bereich Training (Verkaufstraining, Shop-Gestaltung und Athmosphäre) sowie Ausbildung (Schulung der Mitarbeiter, Belegschulungen). Und da in diesen mobilen Zeiten auch solche Angebote flexibler werden müssen, bringt Lekkerland solche Maßnahmen nach entsprechender Vorbereitung auch zu den Kunden vor Ort. Darüber hinaus gibt es entsprechende Schulungsangebote auch im Rahmen der Lekkerland-Messen. „Unser Fokus liegt einfach auf Unterstützung unserer Kunden, wo immer sie zu leisten ist“, sagt Ganghof. Für ihn ist es erst der Anfang der Entwicklung. „Auch in anderen Bereichen, aber vor allem beim Thema Kaffee wird von uns in Zukunft noch viel kommen“, verspricht er.

Most convenient Partner
Für Rikus Kolster ordnen sie all diese Aktivitäten in die Maßnahmen ein, die das Versprechen des Unternehmens „Most convenient Partner“ zu sein, mit Leben füllen soll. „Wir wollen es für unsere Kunden so einfach und bequem wie möglich machen, mit uns zusammenarbeiten“, betont er. All diese Aktivitäten zahlen aus seiner Sicht auf das von Lekkerland-Boss Patrick Steppe zum Prinzip erhobene „Retail Enablement“ ein, ebenso wie auf das eigene Lekkerland-Gastro-Konzept Frischwerk.

Partner der Akademie
Und weil dazu sicherlich auch ein starker Praxisbezug gehört, hat Lekkerland namhafte Hersteller als Partner der Akademie mit ins Boot geholt. „Die Partner sind allesamt Experten in ihrem jeweiligen Bereich, beispielsweise für Backwaren, Frische-Produkte oder Fleischwaren. Gemeinsam mit unseren Kunden und den Partnern werden unsere Foodservice-Experten in der Akademie weiter an Ideen und Produkten arbeiten, die Trends in der Unterwegsversorgung optimal bedienen – und neue Trends setzen“, sagt Ganghof. Am Ende komme es für jeden Shop schlicht auf eine bessere Ausschöpfung des Kundenpotenzials und mehr Wachstum an. Das sei der Kern der Dinge und die Aufgabe, die man gemeinsam mit den Partnern zu leisten habe.