Shop des Jahres 2014 Das Finale

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Für Casualfood heißt das, zwischen zwei Wimpernschlägen die Aufmerksamkeit der Reisenden auf sich zu lenken. Weber meint, dass trotz des kurzen Augenblicks genug Fluggäste einzufangen sind und spricht die hohe Frequenz an. Immerhin seien im vergangenen Jahr weltweit 3 Mrd. Menschen geflogen.

Dass Casualfood für nahezu jeden Standort an Verkehrknotenpunkten ein passendes Konzept hat, verdeutlichte er am Beispiel von Quicker’s. Schon der Name sei Programm, denn dieser C-Store biete alles, was man vor dem Abflug noch mitnehmen will, sei es ein Nackenkissen für den Flug, eine Zahnbürste, ein Mitbringsel oder einen frischen Kaffee-to-go sowie tageszeitlich abhängige Snacks.

Über das Design vermittelt Casualfood den Reisenden, dass ihnen unnötiger Aufwand erspart bleibt. Die charakteristischen pastellfarbenen Querstreifen im Logo symbolisieren beispielsweise Dynamik. Quicker´s ist ein modulares Konzept, das an vielen Verkehrsstandorten zum Einsatz kommen kann. Wo die technischen Auflagen nur schwer zu erfüllen sind, müsse mit problemlosen Bausteinen gearbeitet werden, erläuterte Weber. Am Düsseldorfer Airport führt der Quicker’s beispielsweise keine Frische, sondern nur Abgepacktes, weil die Auflagen für diverse technische Installationen eine Hürde waren.

Für die Event-Teilnehmer jedenfalls ein aufschlussreicher Beitrag dafür, wie Konzeptideen und Vermarktungsstrategien auf der einen und Machbarkeitsanalysen auf der anderen Seite zu verzahnen sind. Im Anschluss an Webers Ausführungen stellte Chefredakteur Hans Jürgen Krone die Nominierten vor, zu deren C-Stores Sie mehr auf den Folgeseiten lesen.

Fotos: Carsten Hoppen, Christian Belz