Burger King Drive-in und Delivery im Fokus

Die Schnellrestaurantkette Burger King will nach den Erfahrungen in der Corona-Krise das Drive-in-Geschäft mit dem Verkauf ihrer Produkte am Autoschalter ausbauen. Neue Filialen will Burger King bevorzugt in Stadtrandlagen planen, die mit dem Auto gut erreichbar sind, sagte Deutschland-Chef Cornelius Everke.

Dienstag, 04. Mai 2021 - Kleinfläche
Martin Heiermann
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Bildquelle: Burger King

„Der Anteil der Gäste, die unsere Drive-in-Fenster nutzen, war vor der Krise bei etwa einem Drittel“, sagte der Manager, der in Hannover ansässige deutsche Landesgesellschaft leitet. Nach dem ersten Lockdown sei die Drive-in-Nachfrage auf 50 Prozent gestiegen. Ebenfalls stark zugelegt haben offenbar auch die Bestellungen nach Hause: „Der Lieferservice hat sich fast verdoppelt und ist nun im zweistelligen Bereich“, so Everke. Die Krise habe wie ein Katalysator gewirkt, sagte er. „Wir glauben, dass das Thema Drive-in auch für die Zukunft wichtig bleibt, dass es immer mehr Gäste gibt, die gar nicht mehr ins Restaurant reingehen.“ Dementsprechend zieht Burger King bauliche Konsequenzen: „Wir eröffnen jetzt das erste Restaurant mit zwei Drive-in-Schaltern.“ Burger King will auch das „Mobile Ordering“ ausbauen: „Viele unserer Gäste meiden derzeit den persönlichen Kontakt und nutzen entweder ihr Handy oder digitale Angebote, um ihr Essen zu bestellen.“