Snacking Food to go: Marktanteile zurückerobern

Der Snacking-Markt boomt. Innovative Takeaway-Konzepte punkten beim Verbraucher und verzeichnen ein anhaltendes Wachstum. Und was sollten Tankstellen-Shops machen? Hier sind innovative Lösungen gefragt.

Freitag, 27. März 2020 in Sortiment
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Bildquelle: Milram

Der Snacking-Markt boomt. Innovative Takeaway-Konzepte punkten beim Verbraucher und verzeichnen ein anhaltendes Wachstum. Und was sollten Tankstellen-Shops machen? Hier sind innovative Lösungen gefragt.

Potenziale des Snacking-Geschäfts liegen unter anderem im Food-to-go-Bereich, wie Branchenexperte Christian Warning, Geschäftsführer von The Retail Marketeers, erklärt: „Wenn man erfolgreiche Beispiele in den USA oder Skandinavien anschaut, dann sieht man, dass diese einen enorm hohen Anteil an Vor-Ort-Produktion haben. Dabei kombinieren sie das Angebot meistens mit Technologie wie Order-Terminals, um die Produkte analog zu Schnellrestaurants frisch zuzubereiten.“

Vor allem der wachsende Außer-Haus-Snack-Markt bietet für Tankstellen neue Chancen. Davon ist Milram Food-Service überzeugt. Das Unternehmen unterstützt Tankstellenbetreiber dabei mit Innovationen, Produkt- und Vermarktungskonzepten. Aktuelles Beispiel ist der neue Milram Porridge. Der erste Porridge im Außer-Haus-Markt, der fix und fertig zubereitet ist, ermöglicht ein einfaches Handling und soll zusätzliche Abverkaufsimpulse auslösen, wie Sven Kreitz, Marketing-Leiter Milram Food-Service erklärt: „Porridge hat sich im deutschen Markt inzwischen zum Trendsetter entwickelt und erobert den Frühstücks- und Snackmarkt. Zwei Bereiche, denen die Marktforschung attraktives Wachstum prognostiziert. Allein auf das Frühstücksgeschäft im Außer-Haus-Markt sollen laut npdgroup in diesem Jahr rund 15 Prozent der gastronomischen Leistungen entfallen. Unser neuer Porridge schlägt genau in diese Kerbe.“ Das Neuprodukt aus Milch, Vollkornhafer und Stärke enthält keinen zugesetzten Zucker. Es lässt sich nach Überzeugung des Unternehmens als gesunder Snack zum Frühstück oder zwischendurch, süß oder auch herzhaft zubereitet, vermarkten.

Produkte mit gesundem Anstrich bieten laut Christian Warning Differenzierungspotenzial für die Tankstellen. „Wenn man den Tankstellenmarkt als neutraler Beobachter anschaut, findet man kaum Alleinstellungsmerkmale. Hier gibt es viele Möglichkeiten und Ansätze – unter anderem innovative Foodservice-Angebote, die neu für den Standort Tankstelle sind. Wenn die Betreiber daraus eine Geschichte machen, sind sie sogar instagrammable, weil sie zum Beispiel Porridge als Food-to-go führen und damit im Radius von fünf Kilometern die einzige Tankstelle oder sogar der einzige Anbieter sind.“

Mit Foodservice-Kompetenz können auch deutsche Tankstellen-Shops neue Kunden gewinnen ist Milram Food-Service überzeugt und unterstützt sie dabei mit gezieltem Know-how-Transfer. „Konsumenten suchen im Außer-Haus-Markt nach bekannten Marken. Das hören wir immer wieder von den Tankstellenbetreibern“, berichtet Sven Kreitz. „Bei Milram haben wir den großen Vorteil, dass wir nicht nur den LEH genau kennen, sondern als Marktführer im Foodservice auch die Ansprüche der unterschiedlichen Großkunden. In beiden Märkten haben wir eine Markenbekanntheit von 96 Prozent. Wir können somit Gastro-Konzepte und Markenbekanntheit ideal miteinander verknüpfen und den Tankstellen einen Mehrwert liefern.“

Vielfältige Vermarktungsideen
Konkret bedeutet das: Milram bietet neben einem umfangreichen Produktsortiment für innovative Takeaway-Angebote auch entsprechende Vermarktungsideen. Von klassischen Vkf-Materialien wie Theken- und Tischaufsteller über digital aufbereitete Informationen und Zweitplatzierungshilfen bis hin zu trendigen Snackideen will die Marke für Aufmerksamkeit bei Tankstellenkunden sorgen. Dazu Christian Warning: „Wenn der Tankstellen-Shop kein eigenes Branding hat, dann sind starke Marken ein Gewinn. Wenn ich zum Beispiel im SB-Bereich zubereitete Snacks auf Prêt-a-Manger-Niveau mit Milram-Logo sehe, dann weiß ich: Sie sind frisch gemacht und es wurden Markenprodukte verwendet. Das gilt fürs Käsebrötchen am Backshop ebenso wie für den zubereiteten Porridge im to-go-Becher.“

Nach Einschätzung des Branchenexperten sind deutsche Tankstellen gut beraten, wenn sie zur „Go-to-Destination“ werden. Innnovationsgetriebene Angebote schafften dabei ein Alleinstellungsmerkmal. „Es gilt, eine Einzigartigkeit in dem jeweiligen Teilmarkt aufzubauen. Dabei sollte man auch die Bäckereien und Supermärkte als Wettbewerber einbeziehen, um ein individuelles Angebot zusammenzustellen, das sich von den anderen Stores unterscheidet“, empfiehlt Christian Warning. „Es gilt, ein kompetentes Angebot zu entwickeln, damit die Kunden auch deswegen kommen und nicht, weil der Tank leer ist.“ Genau hier setzt Milram Food-Service nach eigenen Angaben an: „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Profiköchen zusammen und haben zudem eine eigene Trendforschung“, sagt Marketing-Leiter Sven Kreitz dazu. „Deshalb können wir auf die aktuellen Wünsche der Verbraucher mit entsprechenden Produkt- und Vermarktungsideen reagieren und damit Tankstellenbetreibern neue Wertschöpfungspotenziale eröffnen.“

 

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