Multimedia Von Gadgets profitieren

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Mit Handyzubehör lässt sich Kasse machen. Verantwortliche von Convenience-Shops könnten da womöglich etwas unternehmungslustiger werden.

Vom Gamer bis zum Business-User – der Wunsch, den Nutzwert seiner Smartphones und Tablets ständig zu steigern, ist ausgeprägt und ein herausragender Margenbringer für den Handel. Das Smartphone wird zum immer wichtigeren Teil des Lebens. Entsprechend gerne und häufig wird in Produkte investiert, die dieses revolutionäre Kommunikationsmittel optisch und praktisch weiter aufwerten können. Einmal ganz abgesehen davon, dass es für Kunden manchmal sogar „lebensnotwenig“ sein kann, ein vergessenes Ladekabel oder die Ohrstecker im nächstgelegenen Shop zu erwerben. Das Spektrum der Möglichkeiten ist groß. Zugegeben: Sicherlich sind die meisten Convenience-Shops, allein schon aus räumlichen Gründen, überfordert, um ein breites Sortiment an Zubehör vorrätig zu halten.

Gadgets in Karten-Nähe sollte man antesten

Trotzdem sollten die Betriebsverantwortlichen nicht aus dem Blick verlieren, dass sie häufig von Kunden angesteuert werden, die bei ihnen Gadgets, also technische Equipment für die mobilen Endgeräte, kaufen könnten. Platziert werden sie am besten in Nähe des E-Loading-Sortiments. Warum soll der Betriebsverantwortliche nicht einfach für einen begrenzten Zeitraum bestimmte Gadgets offerieren und antesten, wie, sie angenommen werden? Das können beispielsweise Aufladekabel sein oder Powerbanks, Handy-Selfie-Sticks, Objektive für Kameraeffekte und Handschuhe für die Handybenutzung.

Erfindung auch gegen das Kabel-Wirrwarr

Convenience Shop sind zwei Produkte aufgefallen, die in den Stores womöglich eine gute Figur machen – nämlich Pop Sockets und Google Cardboards. Die Pop Sockets für Smartphones und Tablets haben sich zu absoluten „Must haves“, insbesondere für jüngere Nutzer von mobilen Endgeräten, entwickelt; für eReader kommen sie ebenfalls in Frage. Ihr Kult-Charakter ist wohl am ehesten mit dem der Fidget-Spinner zu vergleichen.

Pop Sockets sind kleine Ringe, die auf die Rückseite des Mobilgerätes geklebt werden; dank wiederverwendbarer Kleber lassen sie sich einfach neu anbringen. So befestigt, dienen sie als Griff oder Ständer: Zum einen können sie das Mobilgerät auf glatter Oberfläche stützen, damit fotografieren und vieles mehr. Zum anderen sorgen die Pop Sockets für einen besseren Halt in der Hand, wenn etwa Selfies geschossen oder Videoclips gedreht werden sollen. Dafür wird der Ring zwischen die Finger geklemmt. Das Gadget ist – ähnlich wie ein Akkordeon – ausziehbar.

Ein weiteres Einsatzgebiet, neben der Handy-Halterung für das Auto oder der Befestigung an Spiegeln, Kühlschränken, Bettposten und anderen Gegenständen: Mit Hilfe zweier Pop Sockets sind die Kopfhörerkabel so sauber verstaut, dass sie nie mehr entwirrt werden müssen.

Dieses Verwirrungs-Problem ließ übrigens 2011 die Geburtsstunde der Pop Sockets schlagen: Der kleine Alltagshelfer ist allerdings erst seit relativ kurzer Zeit populär. Erhältlich sind Pop Sockets, die um die 10 Euro kosten, in unterschiedlichsten Farben, Mustern und Designs. Sie können auch ganz individuell gestaltet werden.