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Spirituosen Handcrafted gebrannt

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Handgemachtes und Regionales lassen auf den ersten Blick an alte Zeiten erinnern. Sie wecken bei vielen Menschen Sehnsüchte nach Qualität und Ruhe vom Stress des Alltags.

Auf der Weinmesse ProWein belebte im März der Geist des Weines mit rund 160 Ausstellern für Hochprozentiges eine ganze Messehalle. Viele Spezialitäten von großen und kleinen Spirituosenanbietern beherrschten die Szene – von großen Markennamen wie Ballentines oder Smirnoff bis hin zu bekannten deutschen Häusern wie Berentzen, Schiilkin oder Wilthen und feinen Destillatenanbietern a la Scheibel Brände, Liebl Bavarian Dry Gin oder Rothaus Whisky. Darauf einen allseits bekannten Gorbatschow oder Underberg! Dr. Hubertine Underberg Ruder, President of the Board der Underberg AG: „Unser Asbach und Underberg sind Handwerkskunst und Handwerk verspricht Mehrwert!“ Auf der Messe wurde als Neuheit die Variante Asbach Fire Liqueur präsentiert und auch Gurktaler Likör stand im Blickpunkt. Für William Longhurst von Hedonist Spirits ist dagegen „selber Mixen“ der Trend. Er meint, dies gelte heute in jeder Kategorie von Spirituosen, die als Basis für Longdrinks und Cocktails dienen. Für ihn ist „Cognac on the rocks“ der favorisierte Drink schlechthin! So dürfen sich die Fans von Aperitif-Getränken 2017 über neue Varianten freuen.

Im Sommer sind auch feine Brände, Liköre und Destillate angesagt. Moderne Drinks auf Basis aktueller Verwendungsanlässe treiben das Wachstum vor allem der Brenner voran, die sich nicht nur auf handwerkliches Können, sondern auch auf Qualität und erlebbaren Genuss verstehen. Gerade im Convenience-Sektor heißt es, die Kunden richtig anzusprechen – sei es in der Kassenzone mit den beliebten Miniaturen oder mit hochpreisigen Edeldestillaten in vor Diebstahl geschützten Glasschränken, und vor allem auch mit Tipps zur Zubereitung beim Mixen. Die Produzenten helfen da gern. Die Kunden wissen es zu schätzen, wenn Vielfalt und Neuheiten geboten werden. Trendig sind in Deutschland aktuell vor allem die Spirituosengattungen Wodka, Rum, Whisky und neuerdings Gin. In den USA rollt weiterhin die Kräuterwelle, die zunehmend auch bei uns Anklang findet. Doch auch frisch destillierte Früchte sind immer mehr angesagt.

Pünktlich zum Frühlingsanfang präsentierte die Emil Scheibel Schwarzwald-Brennerei aus Kappelrodeck auf der ProWein ihren neuen, limitierten Frühlingslikör Paradies Sonnen Limone aus sizilianischen Limonen. Der Premium-Likör mit seiner leuchtend gelben Farbe hat einen fruchtig frischen Geschmack, und soll selbst als Hochzeits-Aperitif getrunken werden und sich als Geschenk zum Muttertag anbieten. „Was viele nicht wissen, die Herstellung eines Likörs ist eine anspruchsvolle Aufgabe“, so Michael Scheibel, Geschäftsführer der Brennerei. Kein Geheimnis hingegen ist, dass man die Liköre pur, gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad C oder auf Eis genießen kann.