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Nonfood im Shop Elektronikzubehör für den Shop

Im herkömmlichen Sinne dreht sich im Markt für Mobilität alles um das Thema Fortbewegung. Nun verschafft sich auch die Branche für virtuelle Mobilität einen Platz in C-Stores.

Energie fürs Auto, Energie für den Körper und jetzt auch noch Energie für den Austausch von Informationen. Mit dem Boom der Smartphones, Tablets, Navigationsgeräten usw. tut sich für Shops ein neuer Sortimentszweig auf. Reisende, Pendler oder auch Daheimgebliebene wollen möglichst schnell, am besten sofort und wenn ihnen danach zumute ist, ins Netz. In der Maslowschen Pyramide, die menschliche Bedürfnisse und Motivationen in hierarchischer Reihenfolge beschreibt, würde der virtuelle Informationsaustausch mittlerweile in seiner Priorität noch vor den Grundbedürfnissen fürs Leben, für Sicherheit und Geborgenheit usw. stehen, sagt Thomas Bernik, Geschäftsführender Gesellschafter der Audio Media Vertrieb GmbH, München.

Einer Studie der britischen Marketing-Agentur Tecmark belegt, dass der durchschnittliche Nutzer 1.500 Mal pro Woche zum Smartphone greift, also 214 mal am Tag, Dauer drei Stunden und 16 Minuten. Bei der Befragung von 2.000 Usern kam auch heraus, dass das die mobile Nutzung mittlerweile die eines PC übersteigt. Was aber bedeutet das nun für den C-Store, abgesehen davon, dass er digital mit den Konsumenten kommunizieren kann? Bernik weiß es: Um es zu nutzen, braucht er Energie und das passende Equipment. So habe sich rund um die Mobilgeräte eine ganze Industrie entwickelt, die wiederum ihre Absatzwege dort gefunden hat, wo schneller Einkauf und sofortige Verfügbarkeit – auch nachts – gegeben sind, sprich in den C-Stores. Doch bisher wurde dieser Nonfoodbereich noch nicht systematisch angegangen.

Aufgrund der Vielfalt von Geräten unterschiedlichster Marken und der vielen verschiedenen Anschlüsse macht ein kleines Angebot für Shops wenig Sinn. Sie brauchen universelles Zubehör für die Unterhaltungselektronik, also Lade- und Verbindungskabel, Adapter, In-Ear-Kopfhörern usw., um möglichst viele Nachfragen befriedigen zu können. Bernik rät, diese Nonfood-Artikel im Verbund mit SIM- und Aufladekarten, Geschenkkarten, Gutscheine und Spielen zu platzieren. Dafür gibt es unterschiedliche Module, etwa Wandregal, Ständer oder für Kleinfläche Aufsteckmodule.

Dabei stehen starke Marken für starken Umsatz. Im Durchschnitt könnten pro Tankstelle rund 5.000 Euro im Jahr erzielt werden, dass Maximum liegt sogar bei 15.000 Euro. Bei den Verbrauchern hätten Marken rund um die Elektronik einen hohen Stellenwert. Für 72 Prozent sind sie wichtig oder sehr wichtig. Damit liegt das Markenbewussten laut Audio Media für dieses Segment noch vor dem für Kosmetik und Körperpflege.

Die Audia Media Vertrieb GmbH ist Lieferant für Hama-Produkte in mehr als 1.000 Tankstellen und hat über zehn Jahre Erfahrungen in diesem Segment. Sie gewährt nacht eigenen Angaben eine standortoptimierte Betreuung, schnelle Belieferung über Zentralläger und sorgt für kurze Bestellprozesse über ein Händlerportal. Vertreten ist sie unter anderem bei Shell, Jet, Esso, OMV, bei der Westfalen AG, Tank & Rast sowie Valora.