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Tiefkühlkost Eiskalte Geschäfte - Stiftung Warentest

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Lob von Stiftung Warentest

Allerdings ist TK-Ware nicht einfach nur bequem, sondern greift erfolgreich Trends auf – wie etwa den zu vegetarischer und veganer Ernährung. „Fleischlose Alternativen sind im Pizza-Segment längst etabliert“, stellt Dr. Sabine Eichner fest. Tiefkühlkost könne gleichermaßen mithalten, wenn Natürlichkeit, Frische und Nachhaltigkeit angesagt seien.

Zum Stichpunkt Natürlichkeit merkt die dti-Geschäftsführerin an, dass für die Haltbarmachung das Tiefgefrierverfahren und keine Konservierungsstoffe eingesetzt würden. Dr. Sabine Eichner: „Auch der Einsatz von Zusatzstoffen wurde von vielen Unternehmen bereits stark reduziert. Clean label beziehungsweise clean recipe ist heute im Grunde genommen ein Muss, das der Verbraucher erwartet und von vielen Anbietern umgesetzt wird.“

Wo Natürlichkeit herrscht, ist Frische nicht weit. „Die vorteilhafte Konservierung“, betont die dti-Geschäftsführerin, „führt zu einem hohen Nährstoff- und Vitamingehalt.“ Dass die Qualität von Tiefkühlprodukten tatsächlich absolut konkurrenzfähig ist, bestätigt sogar der Vorstandsvorsitzende der für ihre gnadenlose Kritik bekannten Stiftung Warentest. Hubertus Primus attestiert ihnen eine hohe Güte – vorausgesetzt, die Tiefkühlkette wird eingehalten. Vom ersten Test 1966 bis heute schneiden Tiefkühlprodukte bei der renommierten Stiftung immer wieder gut ab und überzeugen die unabhängigen Tester.

Und Nachhaltigkeit? Der Stellenwert innerhalb der Tiefkühlwirtschaft ist hoch, wie beispielsweise im November des vergangenen Jahres bei einer Befragung des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke (ZNU) herausgefunden wurde. Um dieses positive Standing noch auszubauen, haben dti und ZNU kürzlich einen „Branchenleitfaden Nachhaltigkeit in der Tiefkühlwirtschaft“ herausgegeben – unter anderem mit ausführlichen Informationen über die Nachhaltigkeits-Hot-Spots entlang der Tiefkühlkette.

An höchster Stelle trifft dieser Kurs auf viel Beifall: Während der dti-Jahrestagung im Juni 2016 stand ein Vortrag von Professor Dr. Klaus Töpfer auf dem Programm. Dort verriet der ehemalige Bundesumweltminister und Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, dass er große Stücke auf TK hält – als „Gegenpol zur Wegwerf-Mentalität in der industrialisierten Gesellschaft“ und wichtige Maßnahme gegen die Verschwendung von Lebensmitteln.