McDonald's Lockdown belastet das Unternehmen

Die Corona-Krise hat den Fast-Food-Konzern McDonald's im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Der Umsatz fiel um zehn Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach um 21 Prozent auf unterm Strich 4,7 Milliarden Dollar ein. Auch vierten Quartal stand das Geschäft, trotz einer starken Erholung auf dem US-Heimatmarkt, weiter deutlich unter Druck. Besonders in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gab es dem Konzern zufolge deutliche

Donnerstag, 28. Januar 2021 in Foodservice
Hans Jürgen Krone
Artikelbild Lockdown belastet das Unternehmen
Bildquelle: McDonald's

Die Corona-Krise hat den Fast-Food-Konzern McDonald's im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Der Umsatz fiel um zehn Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn brach um 21 Prozent auf unterm Strich 4,7 Milliarden Dollar ein. Auch vierten Quartal stand das Geschäft, trotz einer starken Erholung auf dem US-Heimatmarkt, weiter deutlich unter Druck. Besonders in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gab es dem Konzern zufolge deutliche

Geschäftseinbußen. In den drei Monaten bis Ende Dezember fiel der Nettogewinn im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), wie das Unternehmen heute in Chicago mitteilte. Die Erlöse sanken um zwei Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar und der gesamte flächenbereinigte Absatz ging weltweit um 1,3 Prozent zurück.

Während es in den Vereinigten Staaten mit einem Verkaufsplus von 5,5 Prozent wie schon im Vorquartal gut lief, tat sich McDonald's in einigen internationalen Regionen schwer. Vor allem die neuen Corona-Lockdowns in Europa belasteten das Unternehmen erheblich. Besonders in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gab es dem Konzern zufolge deutliche Geschäftseinbußen. Die Quartalszahlen blieben insgesamt unter den Markterwartungen, die Aktie reagierte vorbörslich zunächst mit weiteren Kursabschlägen.

2020 werde als eines der herausforderndsten Jahre der bisherigen McDonald's-Geschichte in Erinnerung bleiben, erklärte Konzernchef Chris Kempczinski mit Blick auf die starken Belastungen durch die Corona-Pandemie. Der bereinigte Absatz ging im vergangenen Jahr weltweit um 7,7 Prozent zurück.