Bildquelle: Konsum Dresden

Dresden Konsum per express

Das ostdeutsche Handelsunternehmen Konsum Dresden eröffnete seinen ersten C-Store in der sächsischen Landeshauptstadt. Konsum express soll seinem Namen alle Ehre machen.

Mitten in Dresden, nur einen Steinwurf von der Frauenkirche entfernt, hat das Handelsunternehmen Konsum Dresden jetzt einen modernen C-Store eröffnet: Konsum express. „Mit dem Standort im hochfrequentierten Zentrum Desdens, in unmittelbarer Nähe zur Frauenkirche, ermöglichen wir das unkomplizierte Einkaufen an 365 Tagen im Jahr“, informiert das Unternehmen. Ladenbaulich wurde der Shop vollkommen neu konzipiert – keine Anlehnung an das Nahversorger-Konzept Frida, bei dem vor allem auch die zentralen Frischetheken mit internationalen und regionalen Spezialitäten sowie Bio-Produkte eine große Rolle spielen und die dann doch eher Supermarkt-Charakter haben.

Frische, helle Farben, puristisches Design sowie eine durchgehende LED-Beleuchtung sorgen im Konsum express für modernes Ambiente. Und der Überblick bleibt bei einer Regalhöhe von maximal 1,40 Meter im ganzen Shop gewahrt. Auch deshalb, weil hier komplett auf Deckenhänger oder Displays verzichtet wird.

Im Angebot sind insgesamt 1.300 Artikel, vor allem „für den mobilen Kunden“. Damit sind vor allem natürlich die Touristen gemeint, die Dresden einen Besuch abstatten. Immerhin kommen jährlich mehr als 7 Mio. Besucher in die sächsische Landeshauptstadt. Dann führt auch kein Weg an der Frauenkirche vorbei – und am neuen C-Store. Auf 130 qm Verkaufsfläche werden Snacks, frische Obst- und Joghurtzubereitungen aus eigener Herstellung, Sandwiches, Wraps und Sushi sowie Smoothies aus dem Kühlregal angeboten. Daneben gibt es eine Salatbar, einen Backshop inklusive Coffeebar und natürlich auch ein klassisches C-Store-Angebot, wie gekühlte Getränke, Süßwaren, Weine, Tabakwaren, Salzige Snacks, Prepaidkarten, aber auch Hygieneartikel für die Gäste der umliegenden Hotels. Nicht zu vergessen die Spezialitäten aus Dresden und Souvenirs.

Vor allem soll aber auch ein kleines, aber feines gastronomisches Angebot Kunden in den Store ziehen. „Wer gesund frühstücken möchte, wer Snacks zum Sofortverzehr oder für unterwegs sucht, wer eine Erfrischung oder einen aromatischen Kaffee möchte, der ist hier richtig“, erläutert Roger Ulke, Vorstandsmitglied bei Konsum das neue Konzept. Mit dem Dresdner Gourmet-Koch Mario Pattis wurden exklusiv drei so genannte Neumarktsnacks kreiert: Enten-Tonnato mit heimischer Rauke; gebeizter Lachs mit Avocado und mariniertem Spinat sowie Spieß von erzgebirgischem Tafelspitz mit Kartoffel, Wurzelgemüse und Meerrettichschaum.

Das Trio soll es schon in Kürze in allen 35 Frida- bzw. Konsum-Märkten geben. Daneben gibt es aber auch „ganz normal“ frisch belegte Brötchen, Tagessuppen und -eintöpfe, Bockwürstchen sowie süße Snacks, wie Donuts, Muffins und Cookies.

Wer möchte, kann verweilen und die dafür eigens eingerichteten Sitzplätze an schmalen Tischen an großen Fensterfronten oder hinter der Salatbar nutzen. Aber auch wer es eilig hat, kommt hier zum Zug. Dafür sorgen auch die Schnellkassen gegenüber der Eingangstür. Laut Konsum verfügt der Shop als erster Supermarkt in Deutschland über das Bezahlsystem Blue Code. Damit kann per Smartphone bezahlt werden. Die kostenlose App erstellt für jeden Einkauf einen einmal gültigen Barcode. Dieser wird von den Kassenmitarbeitern direkt auf dem Smart‧phone-Display gescannt und der zu bezahlende Betrag wird dann sofort vom Bankkonto abgebucht. Es erfolgt keine Speicherung oder Übertragung von vertraulichen Bank- oder Kundendaten. Blue Code ist eine anonyme Schnittstelle zwischen Bank und Händler. Das Handelsunternehmen will dieses Bezahlsystem Schritt für Schritt bis Ende des Jahres auf fast alle Märkte von Konsum ausweiten. Und auch Konsum express soll Schule machen. Langfristig jedenfalls seien weitere Standorte geplant, so das Unternehmen gegenüber Convenience Shop. „In der schnelllebigeren Zeit geht Konsum express vermehrt auf die Bedürfnisse der Kunden ein, die eine attraktive Produktauswahl für den unkomplizierten und schnellen Verzehr erwarten“, lautet die Begründung. Eine Blaupause dieses Konzeptes an anderen Orten wird dabei aber nur schwer möglich sein, weil sich das Angebot des Konsum express in Dresden vor allem an Touristen richtet.