Frische-Snacks Anspruchs-Explosion beim Konsumenten

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Snacks entsprechen zwar dem Zeitgeist, aber ein Selbstläufer ist ihr Verkauf trotzdem nicht. Wer mit Snacks (mehr) Geld verdienen will, sollte für Abwechslung und kreativen Input sorgen. Convenience Shop liefert einige Beispiele aus einem großen, facettenreichen Markt.

Der Snack-Markt ist in Bewegung. Weil die Endverbraucher es sind. Und: Die Snack-Welt muss neben den eher konventionelleren Angeboten stets Überraschungen parat haben. Weil die Endverbraucher das wünschen.

Die Experten sind sich darin einig, wie sehr Snacks dem Zeitgeist entsprechen – eine Zeit, in der sich immer mehr Menschen vor allem morgens und abends mit schnellen Häppchen versorgen; eine Zeit, in der ausgedehntes Essen sich eher auf die Kochshows im Fernsehen fokussiert, als das es life praktiziert wird.

Der Snack-Verkauf ist jedoch trotzdem kein Selbstläufer, der sich automatisch ergeben würde. Er muss immer wieder angekurbelt werden, benötigt kreative Ideen und neue Ansätze. Im Vergleich zum Abverkauf von simplen belegten Brötchen dürfte das ein Mehraufwand sein. Doch der macht sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt.

Für Abwechslung und Überraschungen im C-Shop-Bereich ist zum Beispiel stets die Mike´s Food GmbH gut. Sie hat sich zu einem der größten Sandwich- und Convenience-Produzenten der Bundesrepublik gemausert und stellt als solcher pro Tag 80.000 Spezialitäten nach rund 80 verschiedenen Rezepten her, und das nach dem Handmade-Prinzip. Die Auslieferung erfolgt innerhalb eines Tages. Dabei bedient sich Mike´s Food entweder des eigenen Fuhrparks oder externer Spediteure.

Einer erfolgreichen Produktpräsentation hat sich auch Lekkerland verschrieben. Das Unternehmen lenkt die Aufmerksamkeit auf seine flexibel gestaltbaren Bistro- und Kaffeemodule. Aufgrund ihres Baukasten-Systems beanspruchen sie nur wenig Platz, passen also auf die meisten Flächen.

Nach Darstellung von Matthias Wehrmann, Leiter Foodservice bei der Lekkerland Deutschland GmbH & Co. KG, haben die Lekkerland-Kunden beim Sortiment die Wahl zwischen typisch deutschen, typisch französischen und typisch italienischen Backwaren. Diese Backwaren und Snacks müssen nicht aufgebacken werden. Vielmehr werden sie einfach aufgetaut und anschließend verkauft.

„Die C-Shop-Verantwortlichen“, erläutert Wehrmann, „können sich aussuchen, wie groß oder klein der Bereich sowie das dazugehörige Sortiment sein sollen.“ Damit sie den Fokus der Endverbraucher direkt beim Betreten des Shops auf die neuen Bistro-Module lenken, versorgt Lekkerland seine Kunden mit einem umfangreichen kostenlosen Starterpaket. Es enthält Verkaufsförderungsmaterialien wie Info-Flyer, Aktionsplakate und Produktschilder.