Bildquelle: Migrolino AG

Migrolino Frisch, schnell und übersichtlich

Schnell soll es gehen, und am besten auch gesund sein: Shopper haben ihre Ansprüche an die Unterwegs-Versorgung hochgeschraubt. Migrolino stellt sich dem und präsentiert ein adäquates Ladenbaukonzept.

Mit einer baulichen Neuausrichtung ist Migrolino im Hauptbahnhof Zürich Mitte Januar gestartet. „Go Futur“ nennt die 100prozentige Migros-Tochter das Umbauprojekt und zeigt in einem ihrer Shops was dahinter steckt. 182 qm Verkaufsfläche stehen im Erdgeschoss des Bahnhofs für das neue Konzept zur Verfügung. Es ist einer der größten Stores. Im Durchschnitt verfügen die Migrolinos über 120 qm. Außerdem befindet sich der Neue an einem attraktiven, frequenzstarken Standorte. Den Verkehrsknotenpunkt queren täglich rund 450.000 Reisende und Pendler.

Dort setzte die Migros-Tochter genau das um, was Branchen-Experten prognostizieren: Die Zukunft des Shop-Sortiments gehört der Ultrafrische und das gepaart mit einer noch einfacheren Navigation durch den Laden. „Dank unseres neuen Konzepts kommen unsere Kunden noch einfacher, schneller und bequemer zu den Produkten und Dienstleistungen,“ freut sich Unternehmensleiter Markus Laenzlinger. Die Orientierung werde durch die übersichtliche Flächenaufteilung sowie durch die Stimmungsbilder vereinfacht.

Immerhin, die Besucher haben nicht viel Zeit und müssen sich schnell zwischen 2.500 Artikeln zurechtfinden. Dieses setzt sich aus einem klassischen Kiosk-Sortiment, Kolonialwaren, Ready-to-eat- und Ready-to-heat-Angeboten zusammen und zwar aus Migros-Eigenmarken und Markenartikeln.

Der Eigemarken-Anteil im Kiosk-Sortiment ist nicht sehr gross. So lanciert der Schweizer Händler erst seit Frühling vergangenen Jahres unter dem Label Powerlino einen eigenen Energy Drink.

Unter der Linie Freshly-made-Linie sind alle gesunden und schnellen Essen zusammengefasst. Dazu gehört im Bistro- und Take-Away Bereich Sandwiches, superfrische Salate, Früchte- und Fruchtsäfte, Desserts und Früchte. Egal, ob Freshliy made oder andere Marken, die Migrolino AG versucht nach eigenem Bekunden, so viel regionale Produkte wie möglich anzubieten.

Der Schwerpunkt liegt deutlich auf den Verkauf. Ergänzende Dienstleistungen wie PickMup, dem von Migros forcierte Abholservice, gibt es nicht. Dafür will sich Migrolino sich nicht den Kaffee-Umsatz entgehen lassen und plante eine Coffee-Corner gleich mit ein – in Selbstbedienung, wo der Kunde in kürzester Zeit seinen gewünschten Kaffee selbst zubereiten kann. Heißgetränke, so heißt es, seien eine nicht unwesentliche Sortimentssäule.

Die Weichen für die Zukunft sind für die Kleinflächen und den Schnelleinkauf also gestellt. Neben einer besseren Einkaufsatmosphäre und Warenpräsentation spielen auch die Öffnungszeiten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Von 6 bis 24 Uhr sollen die Ankommenden und Abfahrenden in den Genuss eines einfachen, unkomplizierten Einkaufserlebnisses sowie schnellen und bequemen Konsumierens kommen.